Allgemein

Das wird wieder ein spannendes Jahr…

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Dass das Jahr 2020 ein spannendes Jahr werden würde, das zeichnete sich schon vor einigen Monaten ab, als sich Verantwortliche vom Rheiner Kulturservice, aus dem Stadtarchiv Rheine und vom Arbeitskreis „GEDENKEN und ERINNERN“ mit Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ zur Besprechung trafen. Es ist das Projekt „ZEITZEUGEN“, welches offiziell am 22. Januar 2018 im Stadtarchiv Rheine mit Beteiligung unseres Bürgermeisters Dr. Peter Lüttmann, Prof. Dr. Markus Köster vom LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster und Historikern unserer Stadt Rheine startete. Seitdem wir Dokumentarfilme zur Geschichte der Stadt Rheine erstellen, waren es immer wieder Zeitzeugen, die uns wertvolle Informationen gaben und erzählten- wie es einmal war. Unsere älteste Zeitzeugin war 1911 geboren und erinnerte sich während der Unterhaltung noch genau, als sie im Alter von sieben Jahren mit ihrer Mutter in der Kirche war, und die Kirchentür sich öffnete und jemand laut rief, „DER KRIEG IST ZU ENDE“! Solche Lebensereignisse wie diese fahren uns während der Erzählungen unter die Haut. Aber es gibt auch humorvoll Erlebtes aus den vergangenen 100 Jahren, und so ist nun der Zeitpunkt gekommen, alle filmisch aufgezeichneten Interviews nach und nach der Öffentlichkeit vorzustellen. Besonders freut uns, dass auch Schulen daran interessiert sind und erste gemeinsame Projekte starteten.

Es war fast wie ein kleines Jubiläum, als wir am 29.02.2020 im Metropoli mit Alfred Uphaus das 60. Zeitzeugeninterview führten und filmisch aufzeichneten.

Wir erfahren während der Unterhaltung von bewegenden und humorvollen Zeiten.

Besonders freut uns auch das große Interesse in der Öffentlichkeit. Ob unterwegs mit dem Wanderkino, bei Ausstellungen, bei Veranstaltungen im Cinetech-Erlebniskino in Rheine oder während einer Führung in der privaten Ausstellung des Metropoli „Kino für kleine Leute“. Es macht einfach Spaß und gibt uns das Gefühl für eine ehrliche Wertegemeinschaft. Erst vor wenigen Tagen besuchte uns Andrea Stullich als CDU-Landtagsabgeordnete NRW. Frau Stullich ließ sich im Metropoli gerne mitzunehmen auf eine Zeitreise durch mehr als 110 Jahre Rheiner Film- und Kinogeschichte. Auch beim Thema „DAS KULTURELLE FILMERBE BRAUCHT UNS“ und „ZEITZEUGEN“ zeigte sich Frau Stullich sehr interessiert.

Vielen Dank für Ihren Besuch Frau Stullich, und dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen haben.

Veranstaltungshinweis:
19 Kommunalarchive stellen am 8. März 2020 gemeinsam zum TAG DER ARCHIVE in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten zum Thema: WIRTSCHAFT-WACHSTUM-WANDEL aus.

ARCHIVKINO: Hier wird ein 9 Minuten Film aus dem Metropoli Archiv vom Großbrand in Emsdetten zu sehen sein, der am 31. Dezember 1963 das Unternehmen der Firma Fey & Co. zerstörte. Interessierte und besonders ZEITZEUGEN sind herzlich willkommen.

Fotos als screen-shot aus laufendem Film

31. Dezember 1963 bei Fey & Co. in Emsdetten


Auch Feuerwehren aus dem Kreis Steinfurt waren im Einsatz.


Bei den Löscharbeiten half auch das Personal

Zur Brandkatastrophe werden Zeitzeugen gesucht, damit wir für das Kreisarchiv in Steinfurt und für das Stadtarchiv in Emsdetten aus dem 9 Minuten Stummfilm einen bewegenden Dokumentarfilm erstellen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das kulturelle Filmerbe ist nicht nur ein R(h)eines Filmerlebnis…

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Dass die im Jahr 2004 ins Leben gerufene Initiative des Metropoli- Arbeitskreises „Historische Filmdokumente“ längst kein R(h)eines Filmerlebnis mehr ist, sondern unseren Kreis Steinfurt und darüber hinaus interessiert, das zeigte sich am Dienstag, den 17. Dezember 2019 in Rheines bester Stube, im Falkenhofmuseum. Eingeladen hatte Landrat Dr. Klaus Effing zur Kulturpreisverleihung 2019 des Kreises Steinfurt.

Rheines beste Stube. Das Falkenhofmuseum. Foto: Dieter Wennemer

Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, während seiner Begrüßungsansprache im Morriensaal des Falkenhofmuseums. Foto: Pressestelle Kreis Steinfurt

Dr. Peter Lüttmann begrüßte in seiner Ansprache die 130 geladenen Gäste im Morriensaal des Falkenhof-Museums und erinnerte an die Anfänge des „Metropoli – Kino für kleine Leute“ vor 18 Jahren. In den Kellerräumen seines privaten Hauses begann Heinz Schulte, einen magischen Ort, ein Cinema Paradiso, zu schaffen, um dort mit originalen Einrichtungen, hunderten von Filmrollen, Plakaten und sogar dem alten Kassenhäuschen des 2001 abgerissenen Rheinenser Metropol-Theaters die Film- und Lichtspielgeschichte des 20. Jahrhunderts nicht nur bewahrt, sondern lebendig werden lässt.

Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL Medienzentrums für Westfalen. Foto: Dr. Heinz Janning

Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL- Medienzentrums für Westfalen, betonte in seiner Laudatio den Wert des Metropoli- Kino für kleine Leute, in dem das visuelle Gedächtniss des 20. Jahrhunderts erhalten bleibt, um damit engagiert für Demokratie, Menschlichkeit, Offenheit und vor allem für eine reflektierte und lebendige Erinnerungskultur in unserer Zeit gekämpft.

Dankesworte an alle Metropoli Wegbegleiter…
Foto: Pressestelle Kreis Steinfurt

Heinz Schultes persönlichen Dankesworte an all seine Wegbegleiter…
Der 17. Dezember 2019 ist für mich ein Ehrentag, den ich nachhaltig für immer in meinem Herzen trage, wo immer ich auch hingehe. Und so möchte ich beginnen mich für die Nominierung und für die Wahl des Kulturpreises 2019 des Kreises Steinfurt zu bedanken. Es ist ein schönes Gefühl in dieser Gesellschaft zu sein, in der ein Netzwerk mit dem Grundempfinden für positives Tun gefragt ist. Zu jedem der Gäste hier im Morriensaal des Falkenhofmuseums gibt es eine persönliche Verbindung, und zu einigen hier im Saal und darüber hinaus gibt es eine über Jahrzehnte bestehende Freundschaft. Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit kann man gar nicht genug Danke sagen. Danken möchte ich vor allem meiner Frau Karin, die mir seit 44 Jahren die Treue hält und ohne ihre Unterstützung dies alles nicht möglich wäre.

Zu meiner Erfahrung, dass Haupt- und Ehrenamt eine sehr gute Paarung sein kann zählt, die Zusammenarbeit mit dem Büro des Bürgermeisters Dr. Peter Lüttmann, mit seinen verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Abteilungen im Rheiner Rathaus. Gleiches gilt auch für Prof. Dr. Markus Köster mit seinem Team im LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster, sowie Ute Langkamp, als leitende Archivarin für den Kreis Steinfurt.
Für die an diesem Abend exklusive, passende musikalische Begleitung, auch das darf nicht unerwähnt bleiben, sorgten Thomas Krämer (Piano), Matthias Kleiner (Bass) und Michael Biewald (Schlagzeug).

Zu meiner Kleidung im Frack: Hierzu darf ich sagen, dass dieses Kleidungsstück einen interessanten geschichtlichen Hintergrund hat, welcher bis ins 17. Jahrhundert zurück liegt. Der Frack kommt ursprünglich aus England und wurde als „Frock“ von Leuten in den Arbeiterfamilien getragen. Erst später wurde der Frack in Frankreich modifiziert und von der feinen Gesellschaft in unterschiedlichen Formen getragen. Heute wird er nur noch zu ganz besonderen Anlässen getragen. Der 17. Dezember 2019 ist so ein Tag, wie ich finde, und ich trage den Frack heute nicht für mich, sondern aus Wertschätzung für die Kulturpreisverleihung und für alle anwesenden Gäste.

Mit diesen Worten wünsche ich allen ein Frohes Weihnachtsfest

Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres

„Das R(h)eine Filmvergnügen“

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„Das Rheine Filmvergnügen“. Unter diesem Motto trafen sich am 19. April 2004 Filmfreunde mit Stadtarchivar Dr. Thomas Gießmann im Metropoli Keller-Kino bei Heinz Schulte in Rheine. Die Idee, zur Rheiner Film- und Kinogeschichte auch historisches Filmmaterial unserer Stadt zu finden, nahm von da an seinen Lauf.

Ein Bericht von MV Redakteur Klaus Dierkes, vom 20. April 2004

Nur ein paar Wochen später: Am 9. Juni 2004 ist in der Münsterländischen Volkszeitung ein Bericht des Landesmedienzentrums zu lesen, mit der Überschrift „Verschollenes Münsterland“. Mit dem Inhalt des Zeitungsberichtes war klar, da sind Filmexperten am Werk. Es genügte ein Telefonanruf, und nur ein paar Tage später war Heinz Schulte bei Volker Jakob und Markus Köster im LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster.

Zeitungsbericht der Münsterländischen Volkszeitung v 9. Juni 2004

Beeindruckt von den technischen Möglichkeiten und den vielen Filmrollen im Archiv des Medienzentrums, kam Heinz Schulte mit den Filmexperten ins Gespräch. So auch, dass wir in Rheine auf dem Flohmarkt eine desolate alte 16mm Filmrolle gefunden und inzwischen aufbereitet hatten. Das Interesse der Herren in Münster war groß, als sie erfuhren, dass es sich um den Filmtitel „Weisses Gold“ handelt, der die Salzgewinnung der Saline Gottesgabe in Rheine-Bentlage zeigt. Ab da begann die Zusammenarbeit zwischen dem Metropoli in Rheine und dem LWL Medienzentrum in Münster.

Fünf Monate später: Die Saline Gottesgabe wurde mit ihrem Salzsiedehaus in Rheine Bentlage aufwändig restauriert und am 30. Oktober 2004 mit einem Festakt wiedereröffnet. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Rheine, dem Metropoli und dem LWL Medienzentrum in Münster, war der Film „Weisses Gold“ inzwischen digitalisiert und auf DVD gebannt, so dass dieser während der Eröffnungsfeier im Salzsiedehaus vorgestellt werden konnte.

Wiederentdeckter Film von den Brüdern Klaus und Michael Hedderich wurde im Salzsiedehaus aufgeführt.

Seit der Gründung des Metropoli Arbeitskreises „Historische Filmdokumente“ liegen mehr als 15 Jahre hinter uns. Dass sich im Laufe der Jahre ein enormer Bestand lokaler Filme aller Formate angesammelt hat, liegt vor allem daran, dass wir in Zusammenarbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Dokumentarfilme zur Regionalgeschichte erstellen. Filme dieser Art werden der Öffentlichkeit zur Unterhaltung vorgestellt. So kommen immer neue alte Filme hinzu. Das Stadtarchiv in Rheine verfügt inzwischen über 384 Datenträger mit digitalisierten Filmen. Zuletzt wurden am 4. Dezember 2019 147 Daten-CD an unseren Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Stadtarchivar Maik Angerhausen überreicht. Ein Bericht von Michaela Hövelmann im Pressereferat der Stadt Rheine wurde von der Münsterländischen Volkszeitung am 10. Dezember veröffentlicht.

Bericht von Michaela Hövelmann, Pressereferat der Stadtverwaltung Rheine. Veröffentlicht von der Münsterländischen Volkszeitung am 10. Dez. 2019

Dass wir vom Metropoli Arbeitskreius „Historische Filmdokumente“ in Rheine noch eine Menge vor uns haben, ist keine Frage. Es ist die ausgesprochen gute Zusammenarbeit, die uns vorantreibt, und natürlich auch die vielen Filmrollen, die noch zu sichten, zu bearbeiten, zu digitalisieren und zu archivieren sind.

Filmrollen, meist aus privaten Beständen mit Nachweis zu Filmrechten warten auf ihre Digitalisierung.

Wenn Wünsche war werden…

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Schon immer war es mein Wunsch, mit allen Sinnen einzutauchen in eine originelle Bühnenshow mit Unterhaltung und Musik der 1920er Jahre. Was uns hierzu als Besucher am Sonntag, den 14. November in der Friedenskapelle in Münster geboten wurde, hat alle Erwartungen übertroffen. Robert Nippoldt und sein „Trio Größenwahn“ boten im ausverkauften Haus unter dem Titel „EIN RÄTSELHAFTER SCHIMMER“ ein dreistündiges Programm, das wir (meine Frau und ich) uns am Liebsten gleich ein zweites Mal ansehen würden. Diese Zeitreise in das sagenumwobene BERLIN der 20er Jahre mit Geschichte und Geschichten bei origineller Musikbegleitung, Gesang und Humor war traumhaft schön, sowie, dass ich am Ende der Show dann noch mit der Bühnenbesetzung ins Gespräch kommen durfte. Diese Unterhaltung erinnerte mich an die Zeit der 1950er und 60er Jahre im Metropol-Theater in Rheine, in dem mein Vater als Bühnenmeister arbeitete, während meine Mutter der weiblichen Besetzung beim Ankleiden in ihren Gaderoben half und ich das alles als Abenteuer erlebte.

v. links: Christoph Kopp, Christian Manchen, Lotta Stein, Heinz Schulte, Robert Nippoldt.

Robert Nippoldt ist auch mit seinen preisgekrönten Büchern als Zeichner und Buchkünstler einem großen Publikum bekannt. Schön, dass wir am Abend nach der Veranstaltung ein von Robert Nippoldt & „TRIO GRÖßENWAHN“ signiertes Buch „ES WIRD NACHT IM BERLIN DER WILDEN ZWANZIGER“ mit nach Hause nehmen durften.

Fünf Jahre hat Robert Nippoldt mit seinem Team an dem kunstvollen Buch „Es wird Nacht im BERLIN der wilden zwanziger“ gearbeitet. Es macht mich stolz, eines dieser Exemplarer signiert für das Metropoli – „Kino für kleine Leute“ zu besitzen.

Das vom TASCHEN-Verlag vertriebene Buch, so wie die Veranstaltungen vom TRIO GRÖßENWAHN „Ein rätselhafter Schimmer“, ist für jeden Freund unserer Zeit- und Filmgeschichte eine Empfehlung wert. Ein ganz großes Dankeschön gebührt den Organisatoren in der Friedenskapelle in Münster mit allen Akteuren. Unser besonderer Dank gilt den Mitgliedern im english speaking club rheine, die uns die Karten zur Veranstaltung geschenkt hatten. Wir sind sicher, dass wir das TRIO GRÖßENWAHN“ schon bald wiedersehen werden.

Heinz & Karin Schulte

Weitere Infos bei:www.nippold.de / www.ein-raetselhafter-schimmer.de

Premiere zum Dokumentarfilm „Aufwachen!#EuropaMachen“ am 18.09.2019 im Cinetech-Erlebniskino in Rheine

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Filmpremiere im Cinetech-Kino
Dokumentarfilm „Aufwachen-EuropaMachen“ mit vielen Rheinensern

Rheine. Die Europa-Union Steinfurt lädt zur Premiere des Dokumentarfilms „Aufwachen! #EuropaMachen“ am Mittwoch, 18. September2019, 19 Uhr, ins Cinetech-Kino an der Surenburgstraße ein. Hauptdarsteller sind die Rheinenser selbst, denn vor der Europawahl rief die Europa-Union mit mehr als 40 Kooperationspartnern bei etwa gleichvielen Veranstaltungen die Menschen auf, pro-europäische zu wählen. Immer dabei war Heinz Schulte vom Metropoli mit seinen Kameras. Aus einem mehr als 30stündigen Filmmaterial erstellte er eine 55minütige, kurzweilige Filmdokumentation, die das große bürgerschaftliche Engagement der Rheinenser in den drei Projektwochen zeigt.

Einmalig, außergewöhnlich, bunt und anregend war es, wie engagierte Europäer in Rheine zur Teilnahme an der Europawahl aufriefen. „Aufwachen! #EuropaMachen“ überschrieben sie die vielfältige, mal laute und mal nachdenkliche Veranstaltungsreihe, die die Menschen begeisterte und die Wahlbeteiligung bei der Europawahl auf über 60 Prozent ansteigen ließ.

Die Anregung, blaugelbe Fähnchen über die Emsstraße zu spannen, gab die IG Stadtgeflüster. Die Europa-Union Steinfurt entwickelte aus dieser Idee das dreiwöchige Projekt. Unter einem gemeinsamen europäischen Dach stellte sie mit vielen anderen die Werte Europas und die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl heraus. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Schirmherr des Projektes, fand das Engagement der Bürger/innen einzigartig.

In dem Film sind die Eröffnung der Projektwochen in der Emsgalerie, die vielen Initiativen auf der Emsstraße und in den Kneipen der Stadt, Eindrücke von den Vorträgen und Diskussionen und von der bedrückenden Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ zu sehen. Der Film zeigt aber auch die Wanderung der blauen Friedensschafe durch die Innenstadt und durch die Grundschulen der Stadt. Er zeigt das hohe Engagement der Grundschüler mit ihren künstlerischen Arbeiten und die Juniorwahl der Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen und des Kopernikus-Gymnasiums.

Zu der Filmpremiere sind nicht nur die vielen Akteure gern gesehene Gäste, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Willkommen sind auch alle die, die dazu beigetragen haben, dass die Wahlbeteiligung gegenüber der Europawahl 2014 um 12 Prozent angestiegen ist. Die Europa-Union Steinfurt lädt daher alle Interessierten zu der Filmpremiere herzlich ein. Der Eintritt ist für alle frei! – Und wer möchte, kann am Ende der Filmpremiere den Film auch als DVD zum Selbstkostenpreis erwerben.

Foto: Bernd Weber
Zu der Premiere des Dokumentarfilms „Aufwachen! #EuropaMachen“ lädt die Europa-Union Steinfurt am Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr, ins Cinetech-Kino ein.

Metropoli Heinz Schulte während der Dreharbeiten.
Foto: MV Matthias Schrief

Sarah Liedtke für die Initiative:“diesmalwaehltrheine “ für die Informationskampagne diesmalwaehleich.eu/ Foto: Ahmann & Schlieker

Deckblatt zur Broschüre mit Veranstaltungshinweise.

Bei Fragen zur Filmpremiere: Bernd Weber, Askanierring 40, 48429 Rheine, Mail: weberber@t-online.de, Tel. (05971) 65862

Interessante Begegnung mit dem international bekannten Künstler Jörg Madlener

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Besonders spannend sind Projekte immer dann, wenn daraus neue Ideen geboren werden und neue Kontakte entstehen. So zum Beispiel während einer Ausstellung im September 2018 zum Thema „Kalter – Krieg“, im Bunker in Saerbeck. Veranstalter war Dr. Wilhelm Bauhus mit seinem Team des AFO- Arbeitsforschungstransfer der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster. Unterstützt wurde diese Ausstellung vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ in Rheine mit Dokumenten und Filmen. Unter den Besuchern war auch der international bekannte Künstler Jörg Madlener, der seit 1987 in New York lebt und arbeitet. Die Unterhaltung mit Madlener war während der Ausstellung spannend und machte neugierig, aber dass diese Folgen haben würde, das war zu dem Zeitpunkt noch nicht zu erwarten.

v. links: Dr. Wilhelm Bauhus, Jörg Madlener und Heinz Schulte, im September 2018.

Ausstellungsbesucher im Bunker zum Thema „Geheimnisvolle Orte und Kalter Krieg“.

Ein paar Monate später…
Im Frühjahr 2019 meldete sich Jörg Madlener telefonisch aus New York mit der Anfrage, ob ich mit dem Metropoli seine Kunstausstellung unterstützen würde, die ebenfalls im Bunker in Saerbeck geplant sei. Ziemlich begeistert fragte ich, was ich mit dem Metropoli einem so bekannten Künstler und Maler bieten könnte?
Gemeinsame Ideen entwickelten sich daraufhin und alles schien sich tatsächlich zu realisieren.

Juli 2019 im Metropoli in Rheine, beim Ideenaustausch für eine mögliche Zusammenarbeit der bevorstehenden Kunstausstellung im Saerbecker Bunker.
v. links: Heinz Schulte, Jörg Madlener und Alaa Nasser.

Eine Führung im privaten Metropoli „Kino für kleine Leute“ gehörte selbstverständlich auch zum Besuch.

Dass sich danach aus terminlichen und organitatorischen Gründen die Zusammenarbeit nicht realisieren ließ, wurde von beiden Seiten bedauert. Ein besonderes Ereignis war es allemal.

Zu empfehlender Veranstaltungshinweis:

Das Metropoli – Wanderkino gastierte zur Nacht der Museen auf der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte

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Die private Ausstellung des Metropoli in Rheine – Hauenhorst ist zu klein für die Besucherschar, die im August eines jeden Jahres zur „Nacht der Museen“ in Rheine unterwegs ist. Das Thema Film- und Kinogeschichte bietet viele Möglichkeiten, und so zog Heinz Schulte am 03. August mit einem originellen Wanderkino auf die Tenne der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte.

Chic und originell im Frack zum Wanderkino. Heinz Schulte

Als Wanderkino wird ein Kinobetrieb bezeichnet, der Filme an wechselnden Orten aufführt. Ein Wanderkino blieb für wenige Stunden oder einige Tage – je nach Publikumsandrang – an einem Ort, um die mitgebrachten, vor Ort zumeist noch unbekannten Filme vorzuführen. Als Vorführraum dienten entweder ein eigenes Zelt, bereits vorhandene Einrichtungen wie Gaststätten, Hotelsäle, oder es wurde ein Gestell mit Leinwand an das Fahrzeug des Wanderkinos angebracht.

Auf der Tenne der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte. Ein schöner und origineller Ort.

Interessant, spannend und humorvoll war es bei Unterhaltungen und Filmvorführungen in der Zeit von 19-24 Uhr.

Mal sehen, was uns mit dem Metropoli im nächsten Jahr zur „Nacht der Museen“ einfällt. Bei so viel Begeisterung sind wir immer wieder und gerne mit dabei. Heinz Schulte (Fotos: Karin Schulte)

Buch Empfehlung zum „Atlantik – Wall“

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Im Rahmen unserer Zeitzeugengespräche fährt es uns immer wieder unter die Haut, wenn Personen aus ihrem Leben der Kriegs- und Nachkriegsjahre berichten. So erfahren wir zum Beispiel von Heinrich Schulte, wie er die Invasion in der Normandie mit Landung der Westalliierten als Soldat ab dem 06. Juni 1944 erlebt hat, und vom sogenannten Atlantik-Wall entlang der Westküste. Für jeden der den Krieg nicht erlebt hat, unvorstellbar. Damit wir uns ein Bild von den kriegerischen Auseinandersetzungen machen können, informieren wir uns zusätzlich zum Beispiel anhand von Büchern, historischen Filmen oder im Internet. Hierzu fällt uns ein aktuell neues Buch auf, welches eindrucksvoll 140 Fotografien von den insgesamt 8119 erbauten Bunkeranlagen entlang der Küsten von Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, Deutschlands, Dänemarks und Norwegens zeigt. Der Buchautorin Annet van der Voort möchten wir an dieser Stelle danken, dass sie sich mit ihrer Kamera auf den 2685 Kilometer langen abenteuerlichen Weg entlang der Festungen des Atlantikwall gemacht hat. Zu erwähnen ist, dass ich den Krieg nicht erleben musste und im Sommer 1992 auf verschiedenen dieser Bunkeranlagen im dänischen Westjütland stand. Von der Vorstellung, wie andere Bunker entlang der gesamten Westküste aussehen und, wie es möglich war solch wuchtige Betonfestungen zu bauen, davon war ich weit entfernt. Das Buch von Annet van der Voort gibt wertvolle Einblicke hierzu und ist eine Empfehlung und Mahnung an die heutige Generation zugleich.
gez. H. Schulte

Das Buch „THE WALL“ ist mit ca. 140 Fotografien und englischem Text bei DISTANZ Verlag GmbH, Berlin erhältlich. (Foto: Annet van der Voort)

Diese Bunkeranlagen werden uns noch Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte als Relikt an das unvorstellbare Grauen der Nazis erinnern. (Foto: Annet van der Voort)

„Aufwachen! Europa machen“ ist demnächst im Film zu sehen.

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Die NRW-Europawoche 2019 nahm die Europa-Union Steinfurt e.V. zum Anlass, ein breites bürgerschaftliches Netzwerk für Europa zu knüpfen. Gemeinsam mit der IG Stadtgeflüster Rheine entstand die Idee, unter einem „gemeinsamen europäischen Dach“ die Werte Europas herauszustellen und für eine gemeinsame Zukunft zu streiten.

Die im Januar 2019 ausgesprochene Idee, möglichst viele Gruppen, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen zu motivieren mitzumachen, ging auf. Es entwickelte sich, mit Blick auf die Europa-Wahl, in kürzester Zeit ein noch niemals dagewesener Veranstaltungsverlauf mit mehr als 40 unterschiedlichen Projekten.

Flyer und Programmheft zu den Europa-Wochen 04. bis 26. Mai 2019


Zur großen und stimmungsvollen Eröffnungsveranstaltung am 04. Mai folgten drei Wochen, in der in Rheine die Farbe Blau und Europa in den Mittelpunkt rückte. In Geschäftshäusern, Schulen, Vereinen, Bildungsstätten, in Kirchen, Museen, im Kino, Lokalen und auf den Straßen, überall war das Thema Europa präsent. Mit einer so großen Beteiligung hatte niemand gerechnet. Auch nicht Bernd Weber, der als stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union im Kreis Steinfurt e.V., die Organisation geschickt leitete.

Metropoli- Heinz Schulte war zu „Aufwachen! Europa machen“ in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Europa-Union Kreis Steinfurt mit mehreren Filmkameras unterwegs und besuchte fast jeden Veranstaltungsort. So wurden vom 04. Mai bis zum Ende der Europa-Wahl am 26. Mai, mehr als 30 Stunden bewegende Momente im Film festgehalten, die zurzeit zu einem Dokumentarfilm bearbeitet werden. Wir dürfen uns freuen auf einen Filmbeitrag, der zeigt, dass uns unsere Gemeinschaft und unser EUROPA wichtig sind.

Heinz Schulte filmt und hört aufmerksam zu, während sich Schüler mit dem Ehrenvorsitzenden der Europa-Union im Kreis Steinfurt, Hubert Scharf, unterhalten. Foto: Dr. Heinz Janning

Schön zu sehen, dass sich besonders viele junge engagierte Bürgerinnen und Bürger den Europa-Wochen angeschlossen haben. Foto: Dr. Heinz Janning

Während einer Demo durch Rheines Innenstadt. Foto: Dr. Heinz Janning

Die filmische Zusammenfassung wird voraussichtlich im September – Oktober 2019 als Dokumentarfilm der Öffentlichkeit vorgestellt.
gez. Heinz Schulte

Zeitzeuge Hermann Thöben: „Das wünscht man niemandem“

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„Hermann Thöben sitzt in einem roten Sessel im Metropoli, vier Kameras und zwei Scheinwerfer sind auf ihn gerichtet. Es ist eine ungewohnte Situation für den 84-Jährigen, aber auch eine von großer Bedeutung, denn Hermann Thöben hat vor 75 Jahren, genau am 5. Oktober 1944, die Bombadierung des Dorenkamps in Rheine miterlebt. Über dieses Ereignis berichtet er nun im Rahmen eines Filmprojektes, an dem Heinz Schulte, Betreiber des Metropoli, zur Zeit arbeitet“. (Text: MV- Redaktion Rheine)

Im Interview mit Hermann Thöben: v. links- MV-Volontärin Ann-Christin Hesping, Praktikantin Charlotte Rekers, Heinz Schulte und Hermann Thöben. Foto: Red. MV

MV Volontärin Ann-Christin Hesping führt die Unterhaltung und stellt interessiert Fragen. Hermann Thöben atmet tief ein, bevor er antwortet und die damalige Situation so beschreibt, dass sich die danach geborene Generation das Ausmaß kaum vorstellen kann. Heinz Schulte zeigt in der Gesprächsrunde Fotos aus dem Stadtarchiv Rheine, sowie hierzu beschriebene Inhalte, der Zeitschrift „RHEINE – GESTERN – HEUTE – MORGEN“.

Der Stadtteil Dorenkamp, nach dem Bombenangriff am 5. Oktober 1944, bei dem mehr als 200 Menschen ihr Leben verloren. Foto: Stadtarchiv Rheine

Kaum ein Haus blieb veschont, beim Bombenangriff am 5. Oktober 1944. Foto: Stadtarchiv Rheine

Der gesamte Beitrag von Ann-Christin Hesping ist in der Ausgabe der Münsterländischen Volkszeitung (Redaktion Rheine) vom 26. April 2019 zu lesen.

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