Film – Drohne liefert zum Filmprojekt „Löwenapotheke Rheine“ spannende Aufnahmen

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Zum Filmprojekt lieferte eine Drohne spannende Aufnahmen. Stefan Planckermann hatte sie von seinem Apotheken - Museum im Blick

Zum Filmprojekt lieferte eine Drohne spannende Aufnahmen. Stefan Planckermann hatte sie von seinem Apotheken – Museum im Blick

Für das Metropoli – Film – Projekt zur Geschichte der Rheiner „Löwen Apotheke“ war von Beginn an eine Filmszene mit Flugbewegungen über dem Marktplatz geplant. Einen passenden Termin zu finden, erwies sich als schwierig, denn das Wetter musste dazu hundertprozentig mitspielen.

Mit Spannung verfolgten Metropoli Team Mitglieder die versierten Aufnahmetechniken des Piloten der Fa. telepress Film & Video GmbH aus Emsdetten.

Mit Spannung verfolgten Metropoli Team Mitglieder die versierten Aufnahmetechniken des Piloten der Fa. telepress Film & Video GmbH aus Emsdetten.

Am Sonntag den 24. Juli hat endlich alles gepasst. Helmut Eiterig (l.i.Bild) hatte als Unternehmer der Fa. telepress GmbH seinen Piloten fest im Blick, der seine Flugtechniken bestens im Griff hatte. Nach rund zwei Stunden waren erstklassige Aufnahmen in der „Kiste“. Das Metropoli-Team bedankte sich bei allen Anwohnern des Marktplatzes, die die Aktion mit Verständnis begleitet hatten, aber auch dem Ordnungsamt für die Dreherlaubnis.

Wir halten Sie zum Filmprojekt auf dem Laufenden

Fotoausstellung zur 35mm Kino-Kultur

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LWL-Medienzentrum für Westfalen präsentiert Fotoausstellung zur 35mm Kino-Kultur  im Cinema

LWL-Medienzentrum für Westfalen präsentiert Fotoausstellung zur 35mm Kino-Kultur
im Cinema

Münster (lwl). Mit einer Fotodokumentation erinnert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an das zu Ende gehende Zeitalter des 35mm-Kinofilms in Westfalen-Lippe. Am Samstag, den 02.7. eröffnete die neue Station der Wanderausstellung „35mm KinoKultur“ im Cinema Filmtheater, Münster.

Die aktuelle Fotodokumentation des Fotografen Stephan Sagurna vom LWL-Medienzentrum für Westfalen setzt dort an, wo die Kinokultur ihre jüngste Bruchstelle hat: Bei der Umstellung vom analogen zum digitalen Kino. Nachdem die gesamte Kinolandschaft „durchdigitalisiert“ ist und seit dieser digitalen Wende nun computergesteuerte Projektoren die Filme von Festplatten einlesen und projizieren, gehört der traditionelle Kino-Filmprojektor mit den dazugehörigen 35mm Filmrollen zum „alten Eisen“.

Parallel zum digitalen Mainstream werden aber von einigen wenigen Kinobetreibern und Enthusiasten in Westfalen nach wie vor Klassiker, Arthouse-Filme und Underground auf Zelluloid präsentiert. „Diesen letzten Refugien der 35mm-Kino-Kultur, die eng mit Materialität und den medienspezifischen Eigenschaften des Films einhergeht, widmen sich die Fotografien der Ausstellung. Sie versucht mit den Mitteln der Fotografie Wertschätzung und Pflege des 35mm Kino-Erbes einzufangen und fotografisch festzuhalten“, so Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums.

Insgesamt hat Sagurna zehn Kinos aufgesucht und fotografisch porträtiert. Neben dem Schlachthofkino Soest auch das Filmtheater Winterberg (Hochsauerlandkreis), das Off Kino Bielefeld, das Lichtwerk Bielefeld, die Bambi & Löwenherz Filmkunst- und Programmkinos Gütersloh, das Cinema Münster, das Endstation Kino Bochum, „Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega Gelsenkirchen“, das Kino im Dortmunder U und das Kommunale Kino Lichtblick in Kirchlengern (Kreis Herford).

Aus der umfangreichen, mehrere hundert Aufnahmen umfassenden Fotodokumentation von Sagurna, sind für die Ausstellung 30 Motive ausgewählt worden. „Mensch und Materialität – das sind die Ankerpunkte meiner Fotodokumentation“, so der Fotograf. „Kino und Kino-Kultur überhaupt visuell fotografisch fassbar zu machen, das war die große Herausforderung bei diesem Projekt. Für den analogen 35 mm Film und die 35mm KinoKultur konnte ich dieses Thema in dem Zusammenspiel von Mensch und Materialität fotografisch packen“.

Im Cinema Filmtheater Münster, das auch eines der porträtierten Kinos ist, ist die Ausstellung vom 02. Juli bis zum 04. September 2016 zu sehen (Cinema Filmtheater, Münster, Warendorfer Str. 45 – 47, 48145 Münster) Nach Soest und Münster werden weitere Ausstellungsstationen unter anderem, Bochum, Rheine und Bielefeld sein.

LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster

KG Abendgesellschaft, erste Rheiner Karnevalsgesellschaft von 1950 e.V. unternahm bewegenden Ausflug.

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Beitragstext: verfasst von Detlef Wessling / KG Abendgesellschaft.

Beitragstext: verfasst von Detlef Wessling / KG Abendgesellschaft.

Eine hoch interessante und emotionale „Reise in die Vergangenheit“ erlebten die Mitglieder der KG Abendgesellschaft bei ihrem diesjährigen Frühlingsfest.
Mit dem Fahrrad ging es dieses Mal nach über den Bahnradweg nach Hauenhorst. Ziel war das „Metropoli – Kino für kleine Leute“ von Heinz Schulte.
Gleich nach ihrer Ankunft wurden die Teilnehmer von Karin und Heinz Schulte herzlich begrüßt. Schon nach wenigen Augenblicken zog Heinz Schulte die Mitglieder der Abendgesellschaft in seinen Bann, als er über die Geschichte der Rheiner Kinolandschaft von ihren Anfängen vor mehr als 100 Jahren bis in die heutige Zeit berichtete.

Nach dieser interessanten Einführung wurde es dann richtig spannend, als es in die „heiligen Hallen“ des Metropoli im Haus von Karin und Heinz Schulte ging. Mit einem Schlag fühlte sich jeder fast mehrere Jahrzehnte zurück versetzt und Erinnerungen an die Jugendzeit wurden wach. Vor allem an die alten Kinosessel aus verschiedenen Rheiner Lichtspielhäusern konnten sich viele erinnern.
Förmlich an den Lippen von Heinz Schulte hingen die Mitglieder der Abendgesellschaft, als er ihnen anhand verschiedener Gegenstände im Metropoli verschiedene Begebenheiten erzählte. So wurde schnell deutlich, dass fast jedes Teil, das sich in den Räumen von Heinz Schulte befindet mit einer Geschichte verbunden ist.
Richtig emotional wurde es, als Heinz Schulte die Geschichte der Stadt Rheine in bewegten Bildern erzählte. Filmdokumente aus der Emsstadt vor mehr als 100 Jahren wurden ebenso gezeigt, wie aus der jüngeren Zeit. Fast jeder konnte sich an die eine oder andere Szene erinnern oder einen Bezug dazu herstellen.

Auch Szenen aus dem Rheiner Karnevalsgeschehen der letzten 60 Jahre konnte Heinz Schulte den Mitgliedern der Abendgesellschaft zeigen. So erschienen auf der Leinwand immer wieder Personen, die den Karneval in Rheine mit aufgebaut und geprägt haben und die auf diese Weise für die Nachwelt unvergessen bleiben. So war es nicht verwunderlich, dass bei dem einen oder anderen Tränen der Rührung oder Wehmut zu sehen waren.
Völlig berauscht durch diesen wunderschönen Schatz der Erinnerungen, merkte kaum jemand wie die Zeit im Fluge verging. Kein Wunder, dass auf dem Rückweg der Besuch im Metropoli das beherrschende Thema war.
Auch beim gemeinsamen Abendessen im Vereinslokal Johanning wurde noch bis spät in die Nacht darüber diskutiert. Schnell war man sich einig, irgendwann noch einmal das Metropoli zu besuchen, denn Heinz Schulte hat beim Abschied selbst gesagt, dass es dort noch eine Menge zu sehen gibt

Mit den Orden der abgelaufenen und aktuellen Karnevalssession bedankten sich die Mitglieder der KG Abendgesellschaft Rheine bei Karin und Heinz Schulte für die Gastfreundschaft und dem hoch interessanten Besuch im Metropoli.

Das Metropoli „Kino für kleine Leute“ feierte am 13. April 2016 sein 15 jähriges Bestehen

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Man hätte einen Film drehen können, über die Geburtstagsfeier zum 15. Jubiläum des Metropoli. Selbstverständlich waren wir während der Feierstunden gedanklich auch bei allen Personen unserer Arbeitsgemeinschaft, die aus terminlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Wir freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit. Das kulturelle Gedächtnis organisiert sich nicht von selbst. Es braucht uns, wertvolles Erbe zu erhalten. Vielen Dank! Im Namen aller im Team- Heinz Schulte

„Pantoffel Kino“

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Ein Fernsehgerät aus dem Jahre 1961, restauriert von Hanno Kraus in 41352 Korschenbroich, zu sehen in der Metropoli Ausstellung zur Rheiner Film- und Kinogeschichte.

Ein Fernsehgerät aus dem Jahre 1961, restauriert von Hanno Kraus in 41352 Korschenbroich, zu sehen in der Metropoli Ausstellung zur Rheiner Film- und Kinogeschichte.

Zwischen 1960 und 1962 hatte Rheine 44 000 Einwohner und auf mehreren Kinos verteilt 4080 Kinoplätze. Als zu diesem Zeitpunkt der Fernseher in die Wohnzimmer einzog, wurde dieser von den Kinobetreibern „Das Pantoffel-Kino“ genannt. Mehr und mehr Kinobesucher zogen es vor, in ihren Pantoffeln zu Hause vor ihren Fernsehern zu sitzen. Als am 1. April 1963 das 2. Deutsche Fernsehen (ZDF) erstmals sendete und zu Hause zwei Fernsehprogramme empfangen werden konnten, begann nicht nur für die Kinos in Rheine eine schwere Zeit. Viele Lichtspieltheater mussten schließen.

Ein neuer alter Fernseher

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Seit rund 40 Jahren lagerte ich auf meinem Dachboden den Fernseher, den sich meine Eltern im Jahre 1961 voller Stolz leisteten. Ich konnte mich einfach nicht davon trennen. Erinnerungen an Lassie und Fury holen mich immer noch zurück in eine Zeit, in der es zunächst nur ein Fernsehprogramm gab. Auch die Titelmusik zu „Mein Name ist Cox“, oder „Stahlnetz“ klingeln mir immer noch in den Ohren. Beides durfte ich (1955 geboren) noch nicht sehen. Musste vorher ab ins Bett. Der Titelmusik zu Beginn der Krimis lauschte ich neugierig aus dem Schlafzimmer. Einmal konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und glaubte, man würde mich beim Krimi unterm Küchentisch nicht entdecken. Verfehlt, ruck-zuck lag ich wieder im Bett. An Geschichten wie diese erinnere ich mich heute nur zu gerne. Im Netzwerk meiner Film- und Kinofreunde lernte ich im Februar 2016 Hanno Kraus in 41352 Korschenbroich kennen. Hanno ist ein leidenschaftlicher Sammler alter Fernseher. Er repariert, wie ich inzwischen weiß, alles.

Ein gut geführtes Filmarchiv ist von unschätzbarem Wert, und von der kulturhistorischen Bedeutung ganz zu schweigen, ist es ein Zeitdokument unseres Schaffens.

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Schauen wir auf das kulturelle Erbe vieler Archive, so haben wir vielfach unseren privaten Filmenthusiasten zu verdanken, dass wir heute, so wie auch später unserer Nachwelt, zeigen können, wie es früher war. Hobbyfilmer und Film-Clubs haben schon immer, doch insbesondere seit der Gründung des Verbandes des deutschen Film – Club e.V. im Jahre 1949, viel Geld und unzählige Stunden in nicht gewerbliche Filmarbeit investiert. Im Jahre 1960 existierten in der Bundesrepublik 149 Film – Clubs mit ca. 33 000 Mitgliedern. Diskussionen mit namenhaften Persönlichkeiten vertieften den Sinn der Filmkunst. Leider gehören die meisten Initiativen von damals inzwischen zur Geschichte, wie die wertvollen Dokumentationen, die sie auf ihre unterschiedlichsten Filmformate gebannt haben.

Aus diesem Grund schauen wir in diesen Tagen besonders auf den Film – Club „film76“ in Rheine.

Seit der Gründung im Jahre 1976 sind die Filmenthusiasten von „film 76“ immer noch dem Film verbunden und treffen sich regelmäßig. Am 07. März 2016 trafen sie sich jedoch zu einem besonderen Anlass. Zum 40 jährigen Jubiläum verabredeten sich die Vereinsmitglieder zur Feierstunde ins Metropoli „Kino für kleine Leute“ in Rheine.

Wir gratulieren den Vereinsmitgliedern und wünschen für die Zukunft- macht bitte so weiter.
Metropoli H. Schulte

Archivkino zum Tag der Archive 2016 im Kreishaus in Steinfurt

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Wer als Heimatfreund am 6. März zum Tag der Archive 2016 nicht im Kreishaus in Steinfurt war, hat ganz sicher etwas verpasst. Bereits im Foyer des Hauses war zu erkennen, dass das Team um Kreisarchivarin Ute Langkamp zum 200. Geburtstag des Kreises Steinfurt mit vielen Ideen ganze Arbeit geleistet hatte. Zu den zahlreichen Informationstafeln waren 25 Stadt- und Gemeindearchive und das Kreisarchiv mit interessanten Ständen vor Ort. Man konnte als Besucher, so zu sagen, eine Zeitreise durch die Städte und Gemeinden unseres Kreises Steinfurt unternehmen. Eine geniale Gelegenheit auch für alle Anwesenden sich untereinander auszutauschen. Dass ich für unsere Stadt Rheine als Teilnehmer mit einem so genannten Archivkino eingeladen war, war mir bereits vor der Veranstaltung eine besondere Ehre. Rund 200 Besucher zeigten großes Interesse während und nach den Vorführungen, so dass die Zeit für Fragen und Antworten zum Archivkino mit lokalhistorischen Filmen kaum reichte.

"Metropoli" Heinz Schulte und Kreisarchivarin Ute Langkamp

„Metropoli“ Heinz Schulte und Kreisarchivarin Ute Langkamp

Metropoli Filmtrailer aktualisiert

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Wir haben uns ein wenig Zeit genommen und den Metropoli Filmtrailer auf unserer Startseite aktualisiert. Nehmen Sie sich doch 5 Minuten Zeit und werfen Sie einen Blick auf den neuen spannenden Kurzfilm aus dem Kino für kleine Leute. Lassen sie sich mit dem Erlebnis überraschen wie man z.B. historisches Filmmaterial findet.

Metropoli Filmtrailer

Zeitungsberichte und Updates aus 2015

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Liebe Freunde der lokalen Film- und Zeitgeschichte,

aufgrund von Leitungsproblemen meines Telefonanbieters war es mir leider nicht möglich in den letzten Monaten die Webseite zu aktualisieren. Mit unserem neuen Anbieter werden wir Sie ab sofort regelmäßig auf dem Laufenden halten.

Rückblickend auf die Highlights der letzten Monate informieren wir sie mit den Zeitungsberichten der lokalen Redaktion der Münsterländischen Volkszeitung über unsere Ereignisse.

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