HeinzSchulte

-Das Ende einer Legende und der Anfang von etwas Neuem

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Das Metropol – Theater in Rheine. Erbaur im Jahre 1933. Abgerissen, am 26. März 2001. Foto: Werner Brand

Am 26. März 2001 begann der Abriss des Metropol Theaters in Rheine. Es gibt zwar Leute, die den daraus entstandenen Schutthaufen damals schöner fanden als das mausgraue Gebäude, aber wie heißt es doch so schön, „Auf die inneren Werte kommt es an“. Der Rheiner Historiker Dr. Ingmar Winter hatte nicht umsonst drei Bücher über die Zeit und die Werte des Metropol Theaters geschrieben. Am Tag, als das im Jahre 1933 vom Architekten Anton Pötter erbaute Metropol Theater starb, wurde die Idee des Metropol- Kino für kleine Leute geboren.

Heinz Schulte, am 26. März 2001.

Es war sehr traurig zuzusehen, mit welcher Wucht das Gebäude abgerissen wurde. Die Kinomaschine hatte schon lange keine Filme mehr gespielt. Zur Erinnerung hätte sich sicher ein ehrenwerter Platz gefunden.

Foto: Dieter Wennemer

Der Filmprojektor an der Bagger Schaufel.

Eigentlich sollte an diesem Tag im Foyer des Kinos, mit geladenen Ehrengästen eine Fotoausstellung zur Geschichte des Metropol-Theaters eröffnet werden. Die Lage um Covid-19 fegte alle Vorbereitungen vom Tisch, aber so ganz darauf verzichten- das wollten wir dann doch nicht. Hannes Scheffing hatte die Idee, mit einer erlaubten Anzahl von Personen an den Abriss des Metropol-Theaters vor 20 Jahren zu erinnerm, und- das 20 jährige Bestehen des Metropoli- „Kino für kleine Leute zu feiern.

20 Jahre später, am 26. März 2021, findet vor dem Cinetech-Kino an der Surenburgstraße in Rheine eine Veranstaltung statt.

Hannes Scheffing (links i Bild) und Heinz Schulte, als Initiatoren der Veranstaltung

Die Atmosphäre mit treuen Wegbegleitern auf dem rotem Teppich wurde dann doch noch für uns alle sehr schön. „Ich hätte hier und heute so gerne und ohne Mundschutz vor vielen Wegbegleitern der letzten 20 Jahre gesprochen“, so Heinz Schulte. „Das holen wir nach“!- schloss sich Hannes Scheffing direkt danach mit seinen Worten vor den anwesenden Gästen an.

20 Jahre später, vor dem Cinetech-Kino, an der Surenburgstarße in Rheine.

Die Fotoausstellung wird spannend- verspricht Heinz Schulte, während Hannes Scheffing zur Überraschung der Gäste, als Vorschau auf die Fotoausstellung, ein Banner der Größe 3,5 x 5 Meter hoch oben am Cinetech Kino vorstellt.

Zum Gedenken an das Metropol-Theater, sowie zum 20. Bestehen des Metropoli trafen sich: (vorne, v.L.) Hannes Scheffing (Cinetech) und Heinz Schulte (Metropoli- Kino für kleine Leute) als Initiatoren mit den Gästen (hinten, v L.) Klaus Günnigmann (Film- und Videoamateure Rheine), Franz Greiwe (Mesumer Heimatforscher), der ehemalige Stadtarchivar Thomas Giessmann und sein Nachfolger Maik Angerhausen, Gaby Plake („Gedenken und Erinnern“), Joachim Strickerschmidt (Film- und Videoamateure Rheine) und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine Monika Hoelzel („Gedenken und Erinnern“).

Lassen Sie sich überraschen. Die angekündigte Fotoausstellung wird schön. Versprochen!

Seit 18 Jahren, Weihnachtsgrüße handgeschrieben

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Sobald die Weihnachtsbeleuchtung zum Ende eines Jahres eingeschaltet wird, beginnt die schönste Zeit des Jahres. Ob wir uns dabei mit Wehmut in Erinnerungen wiegen, mit unseren Liebsten bei Plätzchenduft näher zusammenrücken als sonst, oder an besondere Freunde, Bekannte und Verwandte denken und Weihnachts- und Neujahrsgrüße versenden, die sogenannte besinnliche Zeit hat es verdient, etwas Besonderes zu sein.

So nehme ich mir seit 18 Jahren in der Vorweihnachtszeit Stift und Papier und zeichne Motive für Festtagsgrüße. Seit zwei Jahren beteiligt sich der Plakatmaler und Künstler Vladimir Bastron daran, und malt meine Entwürfe kunstvoll aus. Diese Motive beziehen sich von Beginn an immer auf aktuelle Projekte oder Ereignisse zur Rheiner Stadtgeschichte und sind ein Dankeschön für das schöne Zusammensein in unserer Gemeinschaft. So entstand die Idee für das diesjährige Motiv zur Weihnachtskarte mit St. Dionysius Kirche, die in diesem Jahr ihr 500. Kirchen-Jubiläum hat. Der Marktplatz davor ist ebenfalls seit Jahrhunderten der Ort, an dem sich die Menschen unserer Stadt und Region versammeln. Seitdem sich zu Anfang 2020 weltweit ein für uns unsichtbaren Virus eingeschlichen hat, bleiben all unsere Gemeinschaftsorte leer, und jeder von uns wünscht sich zurzeit kaum mehr- als zum normalen Alltag zurückzukehren. Wir möchten uns wieder versammeln dürfen, so wie es das Motiv mit vielen Menschen auf dem Marktplatz vor der St. Dionysiuskirche zeigt. Lasst uns dafür eine Kerze anzünden, in der Hoffnung, dass wir uns im Neuen Jahr 2021 gesund und bei guter Laune wiedersehen.

Bedanken möchte ich mich für das Metropoli-Team mit dem Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“, für die zahlreichen Weihnachtsgrüße und Rückmeldungen, sowie beim Künstler Vladimir Bastron, bei Martin Henrich- Matteng Webdesign in Düsseldorf, für den Grußkarten Druck, und bei der Redaktion der Münsterländischen Volkszeitung, die das Thema zur Weihnachtskarte aus dem Metropoli aufgegriffen und veröffentlicht hat.

Bericht: Münsterländische Volkszeitung-Rheine_Eva Boolke

Weihnachtskarte 2020. Lasst uns gemeinsam eine Kerze anzünden, damit wir in 2021 zum Alltag zurückkehren können und wir uns gesund wiedersehen.

Zum 18. Mal seit 2003. Hangeschriebene Festtagsgrüße aus dem Metropoli. Zu Anfang waren es rund 30 Grußkarten. zu Weihnachten 2020 waren es 250, und es macht immer noch Spaß und bringt Freude.

Datencrash im Filmarchiv

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Das Jahr 2020 hatte es in sich, und fast jeder Beitrag enthält in irgendeiner Form das Wort CORONA-Pandemie. Als hätten wir, damit verbunden, nicht genug Sorgen.

Bericht zu einer Erfahrung, die man nicht braucht.
Nachdem ich an einem Samstagabend, Anfang Juni, noch lange am Schreibtisch verbracht hatte, fuhr ich wie gewöhnlich meinen Rechner herunter. Das Projekt „Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte“, an dem ich seit vielen Jahren arbeite, ist so spannend, dass ich manchal gar nicht ins Bett gehen möchte. So stand ich am nächsten Morgen früh auf und setzte mich mit einem frisch aufgebrühten Kaffee wieder an den PC. Mit dem Moment, als ich den Bildschirm einschaltete, durchfuhr es mich eiskalt. Der Bildschirm war einfarbig blau, und es öffnete sich der Hinweis: „Ihre Computerdaten sind beschädigt“. Diesen Sonntag werde ich in meinem Leben nicht vergessen und die Monate danach auch nicht.

Das öffentliche Interesse am Bild- und Filmmaterial im Metropoli, gesammelt- zu mehr als 100 Jahren Rheiner Stadtgeschichte, ist groß. Als die Redaktion der Münsterländischen Volkszeitung in Rheine vom Malheur im Metropoli erfuhr, besuchte mich Eva Boolke als Mitarbeiterin der Zeitung. Daraus entstand folgender Bericht…

Bericht: Eva Boolke- Redaktion Münsterländische Volkszeitung Rheine

Nachdem die Münsterländische Volkszeitung vom Daten-Crash im Metropoli berichtete, überraschte mich eine Welle von mitfühlenden Anrufern. So erfuhr ich von vielen, die gleiches Malheur erfahren mussten. Zum Beispiel, dass Prüfungsarbeiten kurz vor dem Abgabetermin verloren gingen und sogar Existenzen von Unternehmen in Schieflage geraten waren. Bei allem Mitgefühl-meine Daten waren weg. Einer der aufmerksamen Zeitungsleser war Hermann-Josef Kohnen, der mir den Tipp „Computer-Forensik“ gab. Prompt fand ich im Internet das Institut für Computer Forensik in Gera. Beim Telefongespräch mit dem Geschäftsführenden des Instituts, Herrn Mike Picolin, traf ich auf eine vertrauensvolle Stimme mit viel Fachwissen. Da mir in meiner Situation kein Weg zu weit war, fuhr ich zum 497 Kilometer entfernten Gera. Das Gespräch mit Mike Picolin, EDV-Sachverständiger für Systeme und Anwendungen beim ICF, brachte zwar schnell Ernüchterung auf Hoffnung, aber dieser Besuch in einem Institut, in dem man mit ganz anderen Viren zu tun hat als mit „Covid-19“, war für mich ein Gewinn an Erfahrungen für die Zukunft. Zu Hause wieder angekommen, besuchte mich Eva Boolke erneut und schrieb für die Münsterländische Volkszeitung…

Bericht: Eva Boolke- Münsterländische Volkszeitung_Redaktion Rheine

Schüler, Studenten, Professoren, Heimatfreunde usw., von vielen habe ich erfahren, dass sie aufgrund ihres Engagements häufig bis tief in die Nacht arbeiten, dabei aber die Gefahr zu möglichen Datenverlusten ausblenden. Wie wahr- darum meine Empfehlung aus Erfahrung: Sichert eure wertvollen Daten!

H. Schulte (links) mit Mike Picolin im Institut ICF in Gera

Ein letztes Foto vor dem Institut ICF mit Herrn Mike Picolin. Seine Empfehlung lautet im Schlusswort des ICF Untersuchungsberichtes: „Was das allerwichtigste ist, ist eine adäquate Sicherung Ihres Datenbestandes um in jedem Fall eine Rekonstruktion zu gewährleisten“.

https://www.datenrettung-it-forensik.de/34-tips-und-tricks/200-serioesen-datenretter-oder-alles-nur-abzocke

„Nur der kann Zukunft gestalten, der auch die Vergangenheit kennt“. Zitat von August Bebel

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Wir haben hier auf dieser Website schon mehrfach über das Filmprojekt „Zeitzeugen- Rheiner Stadtgeschichte“ berichtet. Es ist schon erstaunlich, wieviele vertrauensvolle und engagierte Mitstreiter man für so ein „Unternehmen“ braucht, die auch langfristig bereit sind mitzumachen. Das über einen langen Zeitraum gewachsene Projekt hat nun einen erfreulichen Stand erreicht. Am 12. Mai diesen Jahres sprachen wir hierzu mit unserem Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann im Rheiner Rathaus. Das Pressereferat der Stadt Rheine veröffentlichte danach einen Beitrag aus dem Gespräch an die Medien. Dass das gut ankam, zeigten die spontanen und erfreulichen Reaktionen vieler Leser innerhalb weniger Tage. Wir bekamen neue Informationen, Dokumente, weitere historische Filme unserer Stadt und sogar ein gut erhaltenes Tagebuch aus den Kriegsjahren 1914-1918.

Bevor es nun an die Arbeit geht, das neue Alte abzuarbeiten, möchte ich mich an dieser Stelle im Namen unseres Arbeiskreises „Historische Filmdokumente“ Rheine bei allen für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit bedanken. Und wieder gilt das schon so häufig genannte Motto: „LASST UNS SO WEITERMACHEN“. (H. Schulte)

Alles R(h)eine Geschichte“ Bericht: Pressereferat der Stadt Rheine_Ida Kösters
Zeitzeugen-Projekt jetzt durch Logo geschützt.

Da Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann die Schirmherrschaft für das Projekt „Zeitzeugen – Rheiner Stadtgeschichte“ übernimmt, überreicht Heinz Schulte ihm das in Gold gerahmte Logo- mit Corona-Sicherheitsabstand. Foto:Stadt Rheine

60 Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte berichten

Rheine. „Nur der kann Zukunft gestalten, der auch die Vergangenheit kennt.“ Dieses Zitat von August Bebel beschreibt, warum Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ Rheine mit dem Arbeitskreis Historische Filmdokumente das Projekt „Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte“ 2018 ins Leben gerufen hat. Mittlerweile konnten durch 60 Interviews über 100 Jahre Stadtgeschichte aufgearbeitet werden.

Bereits 2012 wurde Barbara Berghaus als erste Zeitzeugin vor laufenden Kameras interviewt. Zu Beginn war es laut Heinz Schulte schwierig, Zeitzeugen zu finden, die ihre Geschichten mit der Öffentlichkeit teilen. Die Art der Unterhaltungen verbreitete sich in Rheine, sodass Vertrauen gewonnen und weitere Interviews geführt wurden. Im Januar 2018 stellten die Initiatoren die Inhalte im Stadtarchiv vor und sprachen das Zeitzeugen Projekt erstmals öffentlich an. Bislang sprachen 23 Zeitzeuginnen und 37 Zeitzeugen mit dem Filmteam über ihre Erlebnisse. In Zusammenarbeit mit „Mateng Grafikdesign“ aus Düsseldorf erarbeitete das Team ein Zeitzeugen-Logo. Das Bundespatent- und Markenamt bestätigt nun, dass das Zeitzeugenprojekt durch dieses Logo geschützt sei. Dadurch kann das Projekt rund um die Rheinenser Zeitzeugen auch in Zukunft über das Logo weiterverfolgt und entwickelt werden. Da Bürgermeister Peter Lüttmann die Schirmherrschaft für das Projekt „Zeitzeugen – Rheiner Stadtgeschichte“ übernimmt, überreichte Heinz Schulte dem Bürgermeister am 12. Mai das in Gold gerahmte Zeitzeugen-Logo sowie drei Interviews auf DVD für das Stadtarchiv. „Für dieses Projekt habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen. Ich danke Heinz Schulte und den weiteren Beteiligten für dieses zeitintensive Projekt und ihren Einsatz. So erhält Geschichte ein Gesicht und wird zudem lokal verankert“ so Bürgermeister Peter Lüttmann.

Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung erhalten auch die Zeitzeugen und ihre Familien diese Aufzeichnungen. Zunächst ist das Projekt auf vier Jahre beschränkt. Heinz Schulte jedoch hofft auf ein offenes Ende. Denn die Corona-Krise zeige uns, dass die heutige Generation nicht vor Krisen geschützt sei und ebenfalls Zeitzeugen brauche, so Schulte. Außerdem berichtet der Filmemacher, dass Zeitzeugen immer gebraucht werden, um den Menschen die Wichtigkeit von Frieden und Demokratie zu verdeutlichen.

Diese ersten drei DVDs mit Interviews der Zeitzeugen finden einen Platz im Stadtarchiv Rheine. Weitere folgen.


(Fotos vergrößern: = Doppelklick)

Das wird wieder ein spannendes Jahr…

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Dass das Jahr 2020 ein spannendes Jahr werden würde, das zeichnete sich schon vor einigen Monaten ab, als sich Verantwortliche vom Rheiner Kulturservice, aus dem Stadtarchiv Rheine und vom Arbeitskreis „GEDENKEN und ERINNERN“ mit Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ zur Besprechung trafen. Es ist das Projekt „ZEITZEUGEN“, welches offiziell am 22. Januar 2018 im Stadtarchiv Rheine mit Beteiligung unseres Bürgermeisters Dr. Peter Lüttmann, Prof. Dr. Markus Köster vom LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster und Historikern unserer Stadt Rheine startete. Seitdem wir Dokumentarfilme zur Geschichte der Stadt Rheine erstellen, waren es immer wieder Zeitzeugen, die uns wertvolle Informationen gaben und erzählten- wie es einmal war. Unsere älteste Zeitzeugin war 1911 geboren und erinnerte sich während der Unterhaltung noch genau, als sie im Alter von sieben Jahren mit ihrer Mutter in der Kirche war, und die Kirchentür sich öffnete und jemand laut rief, „DER KRIEG IST ZU ENDE“! Solche Lebensereignisse wie diese fahren uns während der Erzählungen unter die Haut. Aber es gibt auch humorvoll Erlebtes aus den vergangenen 100 Jahren, und so ist nun der Zeitpunkt gekommen, alle filmisch aufgezeichneten Interviews nach und nach der Öffentlichkeit vorzustellen. Besonders freut uns, dass auch Schulen daran interessiert sind und erste gemeinsame Projekte starteten.

Es war fast wie ein kleines Jubiläum, als wir am 29.02.2020 im Metropoli mit Alfred Uphaus das 60. Zeitzeugeninterview führten und filmisch aufzeichneten.

Wir erfahren während der Unterhaltung von bewegenden und humorvollen Zeiten.

Besonders freut uns auch das große Interesse in der Öffentlichkeit. Ob unterwegs mit dem Wanderkino, bei Ausstellungen, bei Veranstaltungen im Cinetech-Erlebniskino in Rheine oder während einer Führung in der privaten Ausstellung des Metropoli „Kino für kleine Leute“. Es macht einfach Spaß und gibt uns das Gefühl für eine ehrliche Wertegemeinschaft. Erst vor wenigen Tagen besuchte uns Andrea Stullich als CDU-Landtagsabgeordnete NRW. Frau Stullich ließ sich im Metropoli gerne mitzunehmen auf eine Zeitreise durch mehr als 110 Jahre Rheiner Film- und Kinogeschichte. Auch beim Thema „DAS KULTURELLE FILMERBE BRAUCHT UNS“ und „ZEITZEUGEN“ zeigte sich Frau Stullich sehr interessiert.

Vielen Dank für Ihren Besuch Frau Stullich, und dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen haben.

Veranstaltungshinweis:
19 Kommunalarchive stellen am 8. März 2020 gemeinsam zum TAG DER ARCHIVE in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten zum Thema: WIRTSCHAFT-WACHSTUM-WANDEL aus.

ARCHIVKINO: Hier wird ein 9 Minuten Film aus dem Metropoli Archiv vom Großbrand in Emsdetten zu sehen sein, der am 31. Dezember 1963 das Unternehmen der Firma Fey & Co. zerstörte. Interessierte und besonders ZEITZEUGEN sind herzlich willkommen.

Fotos als screen-shot aus laufendem Film

31. Dezember 1963 bei Fey & Co. in Emsdetten


Auch Feuerwehren aus dem Kreis Steinfurt waren im Einsatz.


Bei den Löscharbeiten half auch das Personal

Zur Brandkatastrophe werden Zeitzeugen gesucht, damit wir für das Kreisarchiv in Steinfurt und für das Stadtarchiv in Emsdetten aus dem 9 Minuten Stummfilm einen bewegenden Dokumentarfilm erstellen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

„Das R(h)eine Filmvergnügen“

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„Das Rheine Filmvergnügen“. Unter diesem Motto trafen sich am 19. April 2004 Filmfreunde mit Stadtarchivar Dr. Thomas Gießmann im Metropoli Keller-Kino bei Heinz Schulte in Rheine. Die Idee, zur Rheiner Film- und Kinogeschichte auch historisches Filmmaterial unserer Stadt zu finden, nahm von da an seinen Lauf.

Ein Bericht von MV Redakteur Klaus Dierkes, vom 20. April 2004

Nur ein paar Wochen später: Am 9. Juni 2004 ist in der Münsterländischen Volkszeitung ein Bericht des Landesmedienzentrums zu lesen, mit der Überschrift „Verschollenes Münsterland“. Mit dem Inhalt des Zeitungsberichtes war klar, da sind Filmexperten am Werk. Es genügte ein Telefonanruf, und nur ein paar Tage später war Heinz Schulte bei Volker Jakob und Markus Köster im LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster.

Zeitungsbericht der Münsterländischen Volkszeitung v 9. Juni 2004

Beeindruckt von den technischen Möglichkeiten und den vielen Filmrollen im Archiv des Medienzentrums, kam Heinz Schulte mit den Filmexperten ins Gespräch. So auch, dass wir in Rheine auf dem Flohmarkt eine desolate alte 16mm Filmrolle gefunden und inzwischen aufbereitet hatten. Das Interesse der Herren in Münster war groß, als sie erfuhren, dass es sich um den Filmtitel „Weisses Gold“ handelt, der die Salzgewinnung der Saline Gottesgabe in Rheine-Bentlage zeigt. Ab da begann die Zusammenarbeit zwischen dem Metropoli in Rheine und dem LWL Medienzentrum in Münster.

Fünf Monate später: Die Saline Gottesgabe wurde mit ihrem Salzsiedehaus in Rheine Bentlage aufwändig restauriert und am 30. Oktober 2004 mit einem Festakt wiedereröffnet. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Rheine, dem Metropoli und dem LWL Medienzentrum in Münster, war der Film „Weisses Gold“ inzwischen digitalisiert und auf DVD gebannt, so dass dieser während der Eröffnungsfeier im Salzsiedehaus vorgestellt werden konnte.

Wiederentdeckter Film von den Brüdern Klaus und Michael Hedderich wurde im Salzsiedehaus aufgeführt.

Seit der Gründung des Metropoli Arbeitskreises „Historische Filmdokumente“ liegen mehr als 15 Jahre hinter uns. Dass sich im Laufe der Jahre ein enormer Bestand lokaler Filme aller Formate angesammelt hat, liegt vor allem daran, dass wir in Zusammenarbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Dokumentarfilme zur Regionalgeschichte erstellen. Filme dieser Art werden der Öffentlichkeit zur Unterhaltung vorgestellt. So kommen immer neue alte Filme hinzu. Das Stadtarchiv in Rheine verfügt inzwischen über 384 Datenträger mit digitalisierten Filmen. Zuletzt wurden am 4. Dezember 2019 147 Daten-CD an unseren Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Stadtarchivar Maik Angerhausen überreicht. Ein Bericht von Michaela Hövelmann im Pressereferat der Stadt Rheine wurde von der Münsterländischen Volkszeitung am 10. Dezember veröffentlicht.

Bericht von Michaela Hövelmann, Pressereferat der Stadtverwaltung Rheine. Veröffentlicht von der Münsterländischen Volkszeitung am 10. Dez. 2019

Dass wir vom Metropoli Arbeitskreius „Historische Filmdokumente“ in Rheine noch eine Menge vor uns haben, ist keine Frage. Es ist die ausgesprochen gute Zusammenarbeit, die uns vorantreibt, und natürlich auch die vielen Filmrollen, die noch zu sichten, zu bearbeiten, zu digitalisieren und zu archivieren sind.

Filmrollen, meist aus privaten Beständen mit Nachweis zu Filmrechten warten auf ihre Digitalisierung.

Wenn Wünsche war werden…

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Schon immer war es mein Wunsch, mit allen Sinnen einzutauchen in eine originelle Bühnenshow mit Unterhaltung und Musik der 1920er Jahre. Was uns hierzu als Besucher am Sonntag, den 14. November in der Friedenskapelle in Münster geboten wurde, hat alle Erwartungen übertroffen. Robert Nippoldt und sein „Trio Größenwahn“ boten im ausverkauften Haus unter dem Titel „EIN RÄTSELHAFTER SCHIMMER“ ein dreistündiges Programm, das wir (meine Frau und ich) uns am Liebsten gleich ein zweites Mal ansehen würden. Diese Zeitreise in das sagenumwobene BERLIN der 20er Jahre mit Geschichte und Geschichten bei origineller Musikbegleitung, Gesang und Humor war traumhaft schön, sowie, dass ich am Ende der Show dann noch mit der Bühnenbesetzung ins Gespräch kommen durfte. Diese Unterhaltung erinnerte mich an die Zeit der 1950er und 60er Jahre im Metropol-Theater in Rheine, in dem mein Vater als Bühnenmeister arbeitete, während meine Mutter der weiblichen Besetzung beim Ankleiden in ihren Gaderoben half und ich das alles als Abenteuer erlebte.

v. links: Christoph Kopp, Christian Manchen, Lotta Stein, Heinz Schulte, Robert Nippoldt.

Robert Nippoldt ist auch mit seinen preisgekrönten Büchern als Zeichner und Buchkünstler einem großen Publikum bekannt. Schön, dass wir am Abend nach der Veranstaltung ein von Robert Nippoldt & „TRIO GRÖßENWAHN“ signiertes Buch „ES WIRD NACHT IM BERLIN DER WILDEN ZWANZIGER“ mit nach Hause nehmen durften.

Fünf Jahre hat Robert Nippoldt mit seinem Team an dem kunstvollen Buch „Es wird Nacht im BERLIN der wilden zwanziger“ gearbeitet. Es macht mich stolz, eines dieser Exemplarer signiert für das Metropoli – „Kino für kleine Leute“ zu besitzen.

Das vom TASCHEN-Verlag vertriebene Buch, so wie die Veranstaltungen vom TRIO GRÖßENWAHN „Ein rätselhafter Schimmer“, ist für jeden Freund unserer Zeit- und Filmgeschichte eine Empfehlung wert. Ein ganz großes Dankeschön gebührt den Organisatoren in der Friedenskapelle in Münster mit allen Akteuren. Unser besonderer Dank gilt den Mitgliedern im english speaking club rheine, die uns die Karten zur Veranstaltung geschenkt hatten. Wir sind sicher, dass wir das TRIO GRÖßENWAHN“ schon bald wiedersehen werden.

Heinz & Karin Schulte

Weitere Infos bei:www.nippold.de / www.ein-raetselhafter-schimmer.de

Premiere zum Dokumentarfilm „Aufwachen!#EuropaMachen“ am 18.09.2019 im Cinetech-Erlebniskino in Rheine

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Filmpremiere im Cinetech-Kino
Dokumentarfilm „Aufwachen-EuropaMachen“ mit vielen Rheinensern

Rheine. Die Europa-Union Steinfurt lädt zur Premiere des Dokumentarfilms „Aufwachen! #EuropaMachen“ am Mittwoch, 18. September2019, 19 Uhr, ins Cinetech-Kino an der Surenburgstraße ein. Hauptdarsteller sind die Rheinenser selbst, denn vor der Europawahl rief die Europa-Union mit mehr als 40 Kooperationspartnern bei etwa gleichvielen Veranstaltungen die Menschen auf, pro-europäische zu wählen. Immer dabei war Heinz Schulte vom Metropoli mit seinen Kameras. Aus einem mehr als 30stündigen Filmmaterial erstellte er eine 55minütige, kurzweilige Filmdokumentation, die das große bürgerschaftliche Engagement der Rheinenser in den drei Projektwochen zeigt.

Einmalig, außergewöhnlich, bunt und anregend war es, wie engagierte Europäer in Rheine zur Teilnahme an der Europawahl aufriefen. „Aufwachen! #EuropaMachen“ überschrieben sie die vielfältige, mal laute und mal nachdenkliche Veranstaltungsreihe, die die Menschen begeisterte und die Wahlbeteiligung bei der Europawahl auf über 60 Prozent ansteigen ließ.

Die Anregung, blaugelbe Fähnchen über die Emsstraße zu spannen, gab die IG Stadtgeflüster. Die Europa-Union Steinfurt entwickelte aus dieser Idee das dreiwöchige Projekt. Unter einem gemeinsamen europäischen Dach stellte sie mit vielen anderen die Werte Europas und die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl heraus. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Schirmherr des Projektes, fand das Engagement der Bürger/innen einzigartig.

In dem Film sind die Eröffnung der Projektwochen in der Emsgalerie, die vielen Initiativen auf der Emsstraße und in den Kneipen der Stadt, Eindrücke von den Vorträgen und Diskussionen und von der bedrückenden Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ zu sehen. Der Film zeigt aber auch die Wanderung der blauen Friedensschafe durch die Innenstadt und durch die Grundschulen der Stadt. Er zeigt das hohe Engagement der Grundschüler mit ihren künstlerischen Arbeiten und die Juniorwahl der Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen und des Kopernikus-Gymnasiums.

Zu der Filmpremiere sind nicht nur die vielen Akteure gern gesehene Gäste, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Willkommen sind auch alle die, die dazu beigetragen haben, dass die Wahlbeteiligung gegenüber der Europawahl 2014 um 12 Prozent angestiegen ist. Die Europa-Union Steinfurt lädt daher alle Interessierten zu der Filmpremiere herzlich ein. Der Eintritt ist für alle frei! – Und wer möchte, kann am Ende der Filmpremiere den Film auch als DVD zum Selbstkostenpreis erwerben.

Foto: Bernd Weber
Zu der Premiere des Dokumentarfilms „Aufwachen! #EuropaMachen“ lädt die Europa-Union Steinfurt am Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr, ins Cinetech-Kino ein.

Metropoli Heinz Schulte während der Dreharbeiten.
Foto: MV Matthias Schrief

Sarah Liedtke für die Initiative:“diesmalwaehltrheine “ für die Informationskampagne diesmalwaehleich.eu/ Foto: Ahmann & Schlieker

Deckblatt zur Broschüre mit Veranstaltungshinweise.

Bei Fragen zur Filmpremiere: Bernd Weber, Askanierring 40, 48429 Rheine, Mail: weberber@t-online.de, Tel. (05971) 65862

Interessante Begegnung mit dem international bekannten Künstler Jörg Madlener

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Besonders spannend sind Projekte immer dann, wenn daraus neue Ideen geboren werden und neue Kontakte entstehen. So zum Beispiel während einer Ausstellung im September 2018 zum Thema „Kalter – Krieg“, im Bunker in Saerbeck. Veranstalter war Dr. Wilhelm Bauhus mit seinem Team des AFO- Arbeitsforschungstransfer der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster. Unterstützt wurde diese Ausstellung vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ in Rheine mit Dokumenten und Filmen. Unter den Besuchern war auch der international bekannte Künstler Jörg Madlener, der seit 1987 in New York lebt und arbeitet. Die Unterhaltung mit Madlener war während der Ausstellung spannend und machte neugierig, aber dass diese Folgen haben würde, das war zu dem Zeitpunkt noch nicht zu erwarten.

v. links: Dr. Wilhelm Bauhus, Jörg Madlener und Heinz Schulte, im September 2018.

Ausstellungsbesucher im Bunker zum Thema „Geheimnisvolle Orte und Kalter Krieg“.

Ein paar Monate später…
Im Frühjahr 2019 meldete sich Jörg Madlener telefonisch aus New York mit der Anfrage, ob ich mit dem Metropoli seine Kunstausstellung unterstützen würde, die ebenfalls im Bunker in Saerbeck geplant sei. Ziemlich begeistert fragte ich, was ich mit dem Metropoli einem so bekannten Künstler und Maler bieten könnte?
Gemeinsame Ideen entwickelten sich daraufhin und alles schien sich tatsächlich zu realisieren.

Juli 2019 im Metropoli in Rheine, beim Ideenaustausch für eine mögliche Zusammenarbeit der bevorstehenden Kunstausstellung im Saerbecker Bunker.
v. links: Heinz Schulte, Jörg Madlener und Alaa Nasser.

Eine Führung im privaten Metropoli „Kino für kleine Leute“ gehörte selbstverständlich auch zum Besuch.

Dass sich danach aus terminlichen und organitatorischen Gründen die Zusammenarbeit nicht realisieren ließ, wurde von beiden Seiten bedauert. Ein besonderes Ereignis war es allemal.

Zu empfehlender Veranstaltungshinweis:

Das Metropoli – Wanderkino gastierte zur Nacht der Museen auf der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte

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Die private Ausstellung des Metropoli in Rheine – Hauenhorst ist zu klein für die Besucherschar, die im August eines jeden Jahres zur „Nacht der Museen“ in Rheine unterwegs ist. Das Thema Film- und Kinogeschichte bietet viele Möglichkeiten, und so zog Heinz Schulte am 03. August mit einem originellen Wanderkino auf die Tenne der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte.

Chic und originell im Frack zum Wanderkino. Heinz Schulte

Als Wanderkino wird ein Kinobetrieb bezeichnet, der Filme an wechselnden Orten aufführt. Ein Wanderkino blieb für wenige Stunden oder einige Tage – je nach Publikumsandrang – an einem Ort, um die mitgebrachten, vor Ort zumeist noch unbekannten Filme vorzuführen. Als Vorführraum dienten entweder ein eigenes Zelt, bereits vorhandene Einrichtungen wie Gaststätten, Hotelsäle, oder es wurde ein Gestell mit Leinwand an das Fahrzeug des Wanderkinos angebracht.

Auf der Tenne der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte. Ein schöner und origineller Ort.

Interessant, spannend und humorvoll war es bei Unterhaltungen und Filmvorführungen in der Zeit von 19-24 Uhr.

Mal sehen, was uns mit dem Metropoli im nächsten Jahr zur „Nacht der Museen“ einfällt. Bei so viel Begeisterung sind wir immer wieder und gerne mit dabei. Heinz Schulte (Fotos: Karin Schulte)

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