Buch Empfehlung zum „Atlantik – Wall“

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Im Rahmen unserer Zeitzeugengespräche fährt es uns immer wieder unter die Haut, wenn Personen aus ihrem Leben der Kriegs- und Nachkriegsjahre berichten. So erfahren wir zum Beispiel von Heinrich Schulte, wie er die Invasion in der Normandie mit Landung der Westalliierten als Soldat ab dem 06. Juni 1944 erlebt hat, und vom sogenannten Atlantik-Wall entlang der Westküste. Für jeden der den Krieg nicht erlebt hat, unvorstellbar. Damit wir uns ein Bild von den kriegerischen Auseinandersetzungen machen können, informieren wir uns zusätzlich zum Beispiel anhand von Büchern, historischen Filmen oder im Internet. Hierzu fällt uns ein aktuell neues Buch auf, welches eindrucksvoll 140 Fotografien von den insgesamt 8119 erbauten Bunkeranlagen entlang der Küsten von Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, Deutschlands, Dänemarks und Norwegens zeigt. Der Buchautorin Annet van der Voort möchten wir an dieser Stelle danken, dass sie sich mit ihrer Kamera auf den 2685 Kilometer langen abenteuerlichen Weg entlang der Festungen des Atlantikwall gemacht hat. Zu erwähnen ist, dass ich den Krieg nicht erleben musste und im Sommer 1992 auf verschiedenen dieser Bunkeranlagen im dänischen Westjütland stand. Von der Vorstellung, wie andere Bunker entlang der gesamten Westküste aussehen und, wie es möglich war solch wuchtige Betonfestungen zu bauen, davon war ich weit entfernt. Das Buch von Annet van der Voort gibt wertvolle Einblicke hierzu und ist eine Empfehlung und Mahnung an die heutige Generation zugleich.
gez. H. Schulte

Das Buch „THE WALL“ ist mit ca. 140 Fotografien und englischem Text bei DISTANZ Verlag GmbH, Berlin erhältlich. (Foto: Annet van der Voort)

Diese Bunkeranlagen werden uns noch Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte als Relikt an das unvorstellbare Grauen der Nazis erinnern. (Foto: Annet van der Voort)

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