Stadt Rheine

Rheiner Kultureinrichtungen – Nachtreffen: „Nacht der Museeen“

Am 20. September gab es ein Nachtreffen zu „Nacht der Museen“ der Rheiner Kultureinrichtungen. Alle Teilnehmer zogen äußerst positiver Bilanz. Das es im nächsten Jahr eine weitere Nacht der Museen geben muss, darin waren sich alle einig. Und auch, dass sie alle gerne wieder daran teilnehmen wollen, damit die kommende Kulturnacht ein ebenso besonderes Elebnis für jung und alt wird, scheint bereits sicher zu sein. Eing enauer Termin für eine Nacht der Museen im Jahre 2009 gibt es jedoch nocht nicht.

Filmschätzchen aus Rheine bald beim LWL

v.l. Heinz Schulte, Thomas Gießmann, Ralf Springer, Mark-Alexander Steinert, Wolfgang Bockhorst, Ute Langkamp, Margret Karras und Volker Jakob

Gäste vom Landschaftsverband und Kreisarchivare besuchten das Metropoli in Hauenhorst. „Hier wird ganz wichtige und Wertvolle Zeitzeugenarbeit geleistet“, lobte am Mittwoch Volker Jakob, Refaratsleiter Bild-, Film- und Tonarchiv vom LWL-Medienzentrum für Westfalen.

Ihnen gefiel dabei nicht nur das original historische Ambiente in dem kleinen Filmmuseum, sondern vor allem die ideale Kombination und Zusammenarbeit von privater Initiative und Bürgerengagement und dem Stadtarchiv Rheine.
Heinz Schulte führe seine Gäste zunächst in seine historische Film- und Kinosammlung mit Exponaten aus allen Phasen der Film- und Kinogeschichte und die Arbeit des hier tagenden Arbeitskreises Historische Filme ein.

Ralf Springer demonstriert die Funktionsweise der Filmdatenbank

Demnächst sollen die alten Filmschätzchen, in die jetzt neu geschaffene Filmdatenbank des LWL aufgenommen werden. Wie dieses Modellprojekt aussieht und was es leisten kann, erläuterte zunächst Jakob, ehe Ralf Springer dem Beirat am PC demonstrierte, wie es online unter www.filmarchiv-westfalen.de funktioniert. Seit 15 Jahren sammele man bereits in Kooperation mit dem Westfälischen Archivamt und in Zusammenarbeit mit Stadt- und Kreisarchivaren aber auch mit vielen Heimatvereinen, altes Filmmaterial, das vielfach verstaubt auf Dachböden und Kellern lag. Quelle: Fotos Greiwe und MZ Autor

Wertvolle Filme zur Rheiner Stadtgeschichte

94 DVDs mit 2205 Filmminuten

Der Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“ gründete sich im Frühjahr 2004 im Metropoli „Kino für kleine Leute“. Bereits im August 2006 feierten wir erste Erfolge und konnten unserem Stadtarchivar 34 DVD’s (siehe Archiv 2006) überreichen.

Inzwischen ist der Arbeitskreis eine feste Einrichtung im Stadtarchiv Rheine. Zur Feierstunde am 30. Januar 2008 ist die Anzahl digitalisierter Filme auf stolze 94 DVD’s mit 2205 Filmminuten gewachsen. Der älteste Film ist aus dem Jahr 1920.

In seiner Ansprache unterstrich Dr. Thomas Giessmann die gute Zusammenarbeit im Arbeitskreis und bedankte sich bei allen Filmgebern.

3. v. rechts: Stadtarchivar Dr. Thomas Giessmann

Auch die LWL Filmexperten Dr. Volker Jakob und Dr. Ralf Springer aus Münster sprachen zur Bedeutung des Films als kulturelles Erbe der Menschheit. Rund 60 Filmamateure waren unseren Einladungen gefolgt. Sie konnten sich während einer PowerPoint Präsentation und einigen Kurzfilmen über die Bedeutung und Ergebnisse unserer Arbeit überzeugen.

Aus dem Archivmaterial werden Dokumentationen, wie „Rheiner Eisenbahn“ oder, „100 Jahre Rheine“ im Film entstehen.

Sichtlich zufrieden und beeindruckt war auch Kulturdezernentin Ute Ehrenberg. Ihre Worte zu den Ehrenamtlichen im Arbeitskreis „Historische Filmdokumente“, den angereisten Filmexperten Dr. Volker Jakob und Dr. Ralf Springer vom LWL – Medienzentrum für Westfalen und allen Gästen, waren guter Stimmung. Sie selber habe große Freude daran, wie hier zusammengearbeitet wird. Das Ergebnis unserer Arbeit sei hilfreich im Unterricht der Schulen und die numerisch aufgelisteten Filme ein wertvolles Archiv für die Stadt Rheine.

Ab in die Mitte – Rheine ohne Altersbeschränkung

Zur Festwoche vom 31. August bis zum 9. September wurde vom Metropoli Film Team (Jules Vleugels, Heinz Schulte und Joachim Strickerschmidt) ein historischer Film zur Eisenbahngeschichte vorgestellt. Die Begeisterung und Freude der vielen Besucher unterstrich die Bedeutung Filmischer Werke dieser Art.

Auszeichnung für das Metropoli

Das Metropoli wird beim Stadtteilwettbewerb für das Ehrenamt „gemeinsam Zukunft gestalten“ im Kloster Bentlage mit einem Preisgeld ausgezeichnet.

Jahresanfangssitzung des Teams der Stadt Rheine

Die Jahresanfangssitzung um Frau Dr. Kordfelder, fand am 10. Januar 2007 im Metropoli „Kino für kleine Leute“ statt. Frau Dr. Kordfelder sprach zu den Anwesenden und wünschte ein erfolgreiches Jahr 2007. Vom Team erhielt Frau Dr. Kordfelder ein Präsent für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Auch wir wünschen uns eine weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und dem Team.

Arbeitskreis Historische Filmdokumente überreichte 34 DVDs ans Stadtarchiv

Stadtarchivar Dr. Thomas Gießmann bei der Übergabe

Eine Überraschung bereitete Heinz Schulte nicht nur den Mitgliedern des „Arbeitskreises Historischer Filmdokumente“, sondern vor allem Stadtarchivar Dr. Thomas Gießmann. Denn jener bekam ungewöhnliches Archivmaterial: 34 auf DVD gebrannte historische Filme.

Ingesamt 867 Filmminuten seien darauf verewigt, allesamt kostbare Schätzchen aus Rheines jüngster Vergangenheit. Fünf weitere DVD sind in Arbeit und sollen in Kürze folgen. Für Heinz Schulte und den AK war die Übergabe des Archivmetarials „ein kleiner Feiertag“. 6000 Filmminuten habe man zuvor gesichtet, bewertet, katalogisiert und beschrieben, um daraus dann das archivwürdige historische Material auszusondern.

Ingesamt 867 Filmminuten

Die Arbeit von Heinz Schulte und im AK fand auch über die Stadtgrenze hinaus Beachtung und Anerkennung.
So plant das Filmarchiv des Westfälischen Landesmedienzentrums jetzt im Herbst die Einführung einer elektronischen Filmdatenbank. Dazu wird das Filmarchiv des WLM einen Beirat installieren und lud zur ersten Tagung Anfang September in Münster auch Heinz Schulte ein. Der nahm die Berufung gern an, denn „hier wird landesweit projektiert, was in Rheine seit geraumer Zeit stattfindet, um alte wertvolle Filme zu retten, was davon zu retten ist“.

Digitalisierte Streifen zur Stadtgeschichte übergeben

Altbürgermeister Ludger Meier

Eine kleine Änderung an der Tagesordnung gab es, bevor man sich dem Film aus den 1980-er Jahren über das „Festival der guten Taten“ in Altenrheine zuwandte. Herbert Fühner und Alfred Bischoff übergaben zu Anfang der Sitzung symbolisch an Altbürgermeister Ludger Meier drei neue DVD-Kassetten mit drei digital erfassten historischen Filmdokumenten zur Stadtgeschichte.

Weitere Exemplare gingen an Archivar Dr. Thomas Gießmann fürs Stadtarchiv Rheine. Bei den Dokumenten handelt es sich um das Stadt-Mitte-Projekt“ (DVD Nr. 54), die „Jahresschau 1977“ (DVD Nr. 72) und „Bilder einer Stadt“ (DVD Nr. 10).

Altbürgermeister Ludger Meier, Mitglied im AK, sei als Empfänger ausgwählt worden, weil er zu jener Zeit in der Stadt Bürgermeister war, als die Historischen Filmdokumente entstanden.

Stadtarchiv Rheine und der Arbeitskreis

Der Club „film 76“ und seine Autoren Herbert Fühner, Alfred Bischoff, Hans Grevinga und Georg Leugering dokumentierten zum Thema „Stadt-Mitte-Projekt“ mit dem Bau des neuen Rathauses von seiner ersten Planung, den Abrissen von Dechant-Pietz-Schulte und altem Pastorat bis hin zur Eröffnung eine Bedeutende Epoche der Stadtmittegestaltung. Das gleiche Team erstellte auch das Filmmaterial zu „Bilder einer Stadt“. Es entstand, nach dem Drehbuch des Bildbandes „Rheine“ von Herbert Fühner und Christian Grovermann, den die Volksbank Rheine 1984 herausgab und der ein großer Erfolg war.

Die Autoren zeichneten sich ferner für die „Jahresschau 1977“ verantwortlich. Das Jahr 1977 brachte unvergessliche Höhepunkte für Rheine, das in diesem Jahr seine 650. Wiederkehr der Stadtwerdung in vielen Festakten feierte.

Projektor aus Tholi gerettet
Ein Großprojektor aus dem Jahre 1950 stand einige Jahre unbeachtet und ungenutzt im Keller des alten Tholi Kinos. Die vorsichtige Restaurierung des Projektors „FH 66“ hat begonnen, es wird jedoch noch einige Zeit dauern bis das Gerät wieder in einem guten Betriebszustand ist.

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