Premiere zum Dokumentarfilm „Aufwachen!#EuropaMachen“ am 18.09.2019 im Cinetech-Erlebniskino in Rheine

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Filmpremiere im Cinetech-Kino
Dokumentarfilm „Aufwachen-EuropaMachen“ mit vielen Rheinensern

Rheine. Die Europa-Union Steinfurt lädt zur Premiere des Dokumentarfilms „Aufwachen! #EuropaMachen“ am Mittwoch, 18. September2019, 19 Uhr, ins Cinetech-Kino an der Surenburgstraße ein. Hauptdarsteller sind die Rheinenser selbst, denn vor der Europawahl rief die Europa-Union mit mehr als 40 Kooperationspartnern bei etwa gleichvielen Veranstaltungen die Menschen auf, pro-europäische zu wählen. Immer dabei war Heinz Schulte vom Metropoli mit seinen Kameras. Aus einem mehr als 30stündigen Filmmaterial erstellte er eine 55minütige, kurzweilige Filmdokumentation, die das große bürgerschaftliche Engagement der Rheinenser in den drei Projektwochen zeigt.

Einmalig, außergewöhnlich, bunt und anregend war es, wie engagierte Europäer in Rheine zur Teilnahme an der Europawahl aufriefen. „Aufwachen! #EuropaMachen“ überschrieben sie die vielfältige, mal laute und mal nachdenkliche Veranstaltungsreihe, die die Menschen begeisterte und die Wahlbeteiligung bei der Europawahl auf über 60 Prozent ansteigen ließ.

Die Anregung, blaugelbe Fähnchen über die Emsstraße zu spannen, gab die IG Stadtgeflüster. Die Europa-Union Steinfurt entwickelte aus dieser Idee das dreiwöchige Projekt. Unter einem gemeinsamen europäischen Dach stellte sie mit vielen anderen die Werte Europas und die Bedeutung der bevorstehenden Europawahl heraus. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Schirmherr des Projektes, fand das Engagement der Bürger/innen einzigartig.

In dem Film sind die Eröffnung der Projektwochen in der Emsgalerie, die vielen Initiativen auf der Emsstraße und in den Kneipen der Stadt, Eindrücke von den Vorträgen und Diskussionen und von der bedrückenden Lesung „Ein Morgen vor Lampedusa“ zu sehen. Der Film zeigt aber auch die Wanderung der blauen Friedensschafe durch die Innenstadt und durch die Grundschulen der Stadt. Er zeigt das hohe Engagement der Grundschüler mit ihren künstlerischen Arbeiten und die Juniorwahl der Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Schulen und des Kopernikus-Gymnasiums.

Zu der Filmpremiere sind nicht nur die vielen Akteure gern gesehene Gäste, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben. Willkommen sind auch alle die, die dazu beigetragen haben, dass die Wahlbeteiligung gegenüber der Europawahl 2014 um 12 Prozent angestiegen ist. Die Europa-Union Steinfurt lädt daher alle Interessierten zu der Filmpremiere herzlich ein. Der Eintritt ist für alle frei! – Und wer möchte, kann am Ende der Filmpremiere den Film auch als DVD zum Selbstkostenpreis erwerben.

Foto: Bernd Weber
Zu der Premiere des Dokumentarfilms „Aufwachen! #EuropaMachen“ lädt die Europa-Union Steinfurt am Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr, ins Cinetech-Kino ein.

Metropoli Heinz Schulte während der Dreharbeiten.
Foto: MV Matthias Schrief

Sarah Liedtke für die Initiative:“diesmalwaehltrheine “ für die Informationskampagne diesmalwaehleich.eu/ Foto: Ahmann & Schlieker

Deckblatt zur Broschüre mit Veranstaltungshinweise.

Bei Fragen zur Filmpremiere: Bernd Weber, Askanierring 40, 48429 Rheine, Mail: weberber@t-online.de, Tel. (05971) 65862

Interessante Begegnung mit dem international bekannten Künstler Jörg Madlener

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Besonders spannend sind Projekte immer dann, wenn daraus neue Ideen geboren werden und neue Kontakte entstehen. So zum Beispiel während einer Ausstellung im September 2018 zum Thema „Kalter – Krieg“, im Bunker in Saerbeck. Veranstalter war Dr. Wilhelm Bauhus mit seinem Team des AFO- Arbeitsforschungstransfer der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster. Unterstützt wurde diese Ausstellung vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ in Rheine mit Dokumenten und Filmen. Unter den Besuchern war auch der international bekannte Künstler Jörg Madlener, der seit 1987 in New York lebt und arbeitet. Die Unterhaltung mit Madlener war während der Ausstellung spannend und machte neugierig, aber dass diese Folgen haben würde, das war zu dem Zeitpunkt noch nicht zu erwarten.

v. links: Dr. Wilhelm Bauhus, Jörg Madlener und Heinz Schulte, im September 2018.

Ausstellungsbesucher im Bunker zum Thema „Geheimnisvolle Orte und Kalter Krieg“.

Ein paar Monate später…
Im Frühjahr 2019 meldete sich Jörg Madlener telefonisch aus New York mit der Anfrage, ob ich mit dem Metropoli seine Kunstausstellung unterstützen würde, die ebenfalls im Bunker in Saerbeck geplant sei. Ziemlich begeistert fragte ich, was ich mit dem Metropoli einem so bekannten Künstler und Maler bieten könnte?
Gemeinsame Ideen entwickelten sich daraufhin und alles schien sich tatsächlich zu realisieren.

Juli 2019 im Metropoli in Rheine, beim Ideenaustausch für eine mögliche Zusammenarbeit der bevorstehenden Kunstausstellung im Saerbecker Bunker.
v. links: Heinz Schulte, Jörg Madlener und Alaa Nasser.

Eine Führung im privaten Metropoli „Kino für kleine Leute“ gehörte selbstverständlich auch zum Besuch.

Dass sich danach aus terminlichen und organitatorischen Gründen die Zusammenarbeit nicht realisieren ließ, wurde von beiden Seiten bedauert. Ein besonderes Ereignis war es allemal.

Zu empfehlender Veranstaltungshinweis:

Das Metropoli – Wanderkino gastierte zur Nacht der Museen auf der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte

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Die private Ausstellung des Metropoli in Rheine – Hauenhorst ist zu klein für die Besucherschar, die im August eines jeden Jahres zur „Nacht der Museen“ in Rheine unterwegs ist. Das Thema Film- und Kinogeschichte bietet viele Möglichkeiten, und so zog Heinz Schulte am 03. August mit einem originellen Wanderkino auf die Tenne der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte.

Chic und originell im Frack zum Wanderkino. Heinz Schulte

Als Wanderkino wird ein Kinobetrieb bezeichnet, der Filme an wechselnden Orten aufführt. Ein Wanderkino blieb für wenige Stunden oder einige Tage – je nach Publikumsandrang – an einem Ort, um die mitgebrachten, vor Ort zumeist noch unbekannten Filme vorzuführen. Als Vorführraum dienten entweder ein eigenes Zelt, bereits vorhandene Einrichtungen wie Gaststätten, Hotelsäle, oder es wurde ein Gestell mit Leinwand an das Fahrzeug des Wanderkinos angebracht.

Auf der Tenne der Fachwerkhofanlage Pöpping in Rheine-Elte. Ein schöner und origineller Ort.

Interessant, spannend und humorvoll war es bei Unterhaltungen und Filmvorführungen in der Zeit von 19-24 Uhr.

Mal sehen, was uns mit dem Metropoli im nächsten Jahr zur „Nacht der Museen“ einfällt. Bei so viel Begeisterung sind wir immer wieder und gerne mit dabei. Heinz Schulte (Fotos: Karin Schulte)

Buch Empfehlung zum „Atlantik – Wall“

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Im Rahmen unserer Zeitzeugengespräche fährt es uns immer wieder unter die Haut, wenn Personen aus ihrem Leben der Kriegs- und Nachkriegsjahre berichten. So erfahren wir zum Beispiel von Heinrich Schulte, wie er die Invasion in der Normandie mit Landung der Westalliierten als Soldat ab dem 06. Juni 1944 erlebt hat, und vom sogenannten Atlantik-Wall entlang der Westküste. Für jeden der den Krieg nicht erlebt hat, unvorstellbar. Damit wir uns ein Bild von den kriegerischen Auseinandersetzungen machen können, informieren wir uns zusätzlich zum Beispiel anhand von Büchern, historischen Filmen oder im Internet. Hierzu fällt uns ein aktuell neues Buch auf, welches eindrucksvoll 140 Fotografien von den insgesamt 8119 erbauten Bunkeranlagen entlang der Küsten von Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, Deutschlands, Dänemarks und Norwegens zeigt. Der Buchautorin Annet van der Voort möchten wir an dieser Stelle danken, dass sie sich mit ihrer Kamera auf den 2685 Kilometer langen abenteuerlichen Weg entlang der Festungen des Atlantikwall gemacht hat. Zu erwähnen ist, dass ich den Krieg nicht erleben musste und im Sommer 1992 auf verschiedenen dieser Bunkeranlagen im dänischen Westjütland stand. Von der Vorstellung, wie andere Bunker entlang der gesamten Westküste aussehen und, wie es möglich war solch wuchtige Betonfestungen zu bauen, davon war ich weit entfernt. Das Buch von Annet van der Voort gibt wertvolle Einblicke hierzu und ist eine Empfehlung und Mahnung an die heutige Generation zugleich.
gez. H. Schulte

Das Buch „THE WALL“ ist mit ca. 140 Fotografien und englischem Text bei DISTANZ Verlag GmbH, Berlin erhältlich. (Foto: Annet van der Voort)

Diese Bunkeranlagen werden uns noch Jahrzehnte oder vielleicht Jahrhunderte als Relikt an das unvorstellbare Grauen der Nazis erinnern. (Foto: Annet van der Voort)

„Aufwachen! Europa machen“ ist demnächst im Film zu sehen.

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Die NRW-Europawoche 2019 nahm die Europa-Union Steinfurt e.V. zum Anlass, ein breites bürgerschaftliches Netzwerk für Europa zu knüpfen. Gemeinsam mit der IG Stadtgeflüster Rheine entstand die Idee, unter einem „gemeinsamen europäischen Dach“ die Werte Europas herauszustellen und für eine gemeinsame Zukunft zu streiten.

Die im Januar 2019 ausgesprochene Idee, möglichst viele Gruppen, Vereine, Organisationen und Einzelpersonen zu motivieren mitzumachen, ging auf. Es entwickelte sich, mit Blick auf die Europa-Wahl, in kürzester Zeit ein noch niemals dagewesener Veranstaltungsverlauf mit mehr als 40 unterschiedlichen Projekten.

Flyer und Programmheft zu den Europa-Wochen 04. bis 26. Mai 2019


Zur großen und stimmungsvollen Eröffnungsveranstaltung am 04. Mai folgten drei Wochen, in der in Rheine die Farbe Blau und Europa in den Mittelpunkt rückte. In Geschäftshäusern, Schulen, Vereinen, Bildungsstätten, in Kirchen, Museen, im Kino, Lokalen und auf den Straßen, überall war das Thema Europa präsent. Mit einer so großen Beteiligung hatte niemand gerechnet. Auch nicht Bernd Weber, der als stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union im Kreis Steinfurt e.V., die Organisation geschickt leitete.

Metropoli- Heinz Schulte war zu „Aufwachen! Europa machen“ in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Europa-Union Kreis Steinfurt mit mehreren Filmkameras unterwegs und besuchte fast jeden Veranstaltungsort. So wurden vom 04. Mai bis zum Ende der Europa-Wahl am 26. Mai, mehr als 30 Stunden bewegende Momente im Film festgehalten, die zurzeit zu einem Dokumentarfilm bearbeitet werden. Wir dürfen uns freuen auf einen Filmbeitrag, der zeigt, dass uns unsere Gemeinschaft und unser EUROPA wichtig sind.

Heinz Schulte filmt und hört aufmerksam zu, während sich Schüler mit dem Ehrenvorsitzenden der Europa-Union im Kreis Steinfurt, Hubert Scharf, unterhalten. Foto: Dr. Heinz Janning

Schön zu sehen, dass sich besonders viele junge engagierte Bürgerinnen und Bürger den Europa-Wochen angeschlossen haben. Foto: Dr. Heinz Janning

Während einer Demo durch Rheines Innenstadt. Foto: Dr. Heinz Janning

Die filmische Zusammenfassung wird voraussichtlich im September – Oktober 2019 als Dokumentarfilm der Öffentlichkeit vorgestellt.
gez. Heinz Schulte

Zeitzeuge Hermann Thöben: „Das wünscht man niemandem“

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„Hermann Thöben sitzt in einem roten Sessel im Metropoli, vier Kameras und zwei Scheinwerfer sind auf ihn gerichtet. Es ist eine ungewohnte Situation für den 84-Jährigen, aber auch eine von großer Bedeutung, denn Hermann Thöben hat vor 75 Jahren, genau am 5. Oktober 1944, die Bombadierung des Dorenkamps in Rheine miterlebt. Über dieses Ereignis berichtet er nun im Rahmen eines Filmprojektes, an dem Heinz Schulte, Betreiber des Metropoli, zur Zeit arbeitet“. (Text: MV- Redaktion Rheine)

Im Interview mit Hermann Thöben: v. links- MV-Volontärin Ann-Christin Hesping, Praktikantin Charlotte Rekers, Heinz Schulte und Hermann Thöben. Foto: Red. MV

MV Volontärin Ann-Christin Hesping führt die Unterhaltung und stellt interessiert Fragen. Hermann Thöben atmet tief ein, bevor er antwortet und die damalige Situation so beschreibt, dass sich die danach geborene Generation das Ausmaß kaum vorstellen kann. Heinz Schulte zeigt in der Gesprächsrunde Fotos aus dem Stadtarchiv Rheine, sowie hierzu beschriebene Inhalte, der Zeitschrift „RHEINE – GESTERN – HEUTE – MORGEN“.

Der Stadtteil Dorenkamp, nach dem Bombenangriff am 5. Oktober 1944, bei dem mehr als 200 Menschen ihr Leben verloren. Foto: Stadtarchiv Rheine

Kaum ein Haus blieb veschont, beim Bombenangriff am 5. Oktober 1944. Foto: Stadtarchiv Rheine

Der gesamte Beitrag von Ann-Christin Hesping ist in der Ausgabe der Münsterländischen Volkszeitung (Redaktion Rheine) vom 26. April 2019 zu lesen.

„DAS EHRENAMT ATTRAKTIVER MACHEN“

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„Das Ehrenamt attraktiver machen“, hierzu hatte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) Andrea Milz zur 4. Regionalkonferenz, zu Samstag den 6. April 2019 in die Stadthalle nach Rheine eingeladen.

Sehr gut war die Beteiligung während der 4. Regionalkonferenz für die Engagementenstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen am 6. April 2019 in der Stadthalle in Rheine. (Foto: H. Schulte)

Das Treffen, an dem 130 ehrenamtlich Engagierte, Akteure aus Organisationen, Verbänden, Wissenschaft und Privatinitiativen teilgenommen haben, ist als ein großer Erfolg für das Netzwerk aller engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu werten.

Ralf Weidmann, Abteilungsleiter bei der Bezierksregierung, Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei NRW, Nadine Haßlöwer, Moderatorin der Veranstaltung und Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, begannen das Begrüßungsgespräch, welches bereits ein spannendes Programm in Aussicht stellten.

Im Verlauf wurde eine Engagementenstrategie mit unterschiedlichen Themensammlungen wichtiger Punkte herausgestellt, welche das bürgerschaftliche Engagement in Nordrhein-Westfalen zukunftssicher machen soll.

Zu unterschiedlichen Themensammlungen hatten die Verantwortlichen sehr gute Vorarbeit geleistet und für den Nachmittag Dialogrunden für selbst gewählte Themen angeboten. So war es besonders schön, unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch junge Engagierte anzutreffen, mit ihnen zu diskutieren und von ihren eigenen Ideen zu erfahren.

Als Teilnehmer dieser 4. Regionalkonferenz möchte ich mich als Bürger der Stadt Rheine für die Einladung und für die Art der ausgesprochen sehr gut organisierten Veranstaltung bedanken, die zu allen Verantwortlichen auch der Verdienst unsere Fachstelle Bürgerengagement im Rathaus der Stadt Rheine, mit Siegmar Schridde und Team ist. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der jungen Engagierten, die ich während der Dialogrunde als sehr engagiert und ideenreich kennenlernen durfte. gez. Heinz Schulte

Themen- und Ideen-Vielfalt der Dialogrunde „Junges Engagement“.

Als Teilnehmer für den Metropoli – Arbeitskreis „Historische Filmdokumente Rheine“ war es mir ein Vergnügen an der Dialogrunde „Junges Engagement“ teilzunehmen, da wir zur Zeit am Thema „Zeitzeugen, und aus Geschichte lernen“ arbeiten und junge und ältere Menschen zusammenführen möchten. (Heinz Schulte, hintere Reihe 3.v rechts)

„Die Macht der Bilder“ zur Nacht der Bibliotheken 2019 in Rheine

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Eine völlig neue Erfahrung machte Heinz Schulte zur diesjährigen „Nacht der Bibliotheken“ am 15. März 2019 in Rheine.
Allein der Titel „Nacht der Bibliotheken“ war bereits im Vorfeld spannend. So wurde es dann auch. Mit Vorlesungen verschiedener Autoren aus Rheine und einem Informationsstand des Metropoli zum Thema „Die Macht der Bilder“ war das Angebot interessant und kurzweilig.

Am Metropoli Informationsstand: Exponate wie das Stereoskope und Filmgeräte mit Zelluloidfilmen aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte.


Heinz Schulte: 15. März 2019 um 18:30 Uhr


Im digitalen Zeitalter mal einen original Kinofilm in den Händen halten und die Geschichte des Zelluloidfilms ab 1895 zu erfahren, das war für die Besucher so interessant wie die Funktion eines Filmprojektors.


Faszinierende Wirkungen hatten Bilder aus den Jahren um 1880, beim Betrachten mit einem Stereoskope


Während der Filmvorführungen war ein historischer Beitrag aus den 1920er Jahren zu sehen. Erstaunt waren die Besucher über die Qualität des fast 100 Jahre alten Filmbildes.


Die „Nacht der Bibliotheken“ war mit dem netten Team und allen Besuchern in der Stadtbibliothek Rheine ein spannendes Erlebnis.


Fotos: Heinz Schulte und Stadtbibliothek Rheine

„Wenn ein Film zur Waffe wird“

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MV Bericht vom 29.01.2019 von Chiara Pas

AK- Gedenken und Erinnern zeigt Propagandafilm „Jud Süß“ in der VHS Rheine.

Organisiert wurde diese Veranstaltung vom Rheiner Historiker Andre Schaper und Heinz Schulte „Metropoli-Filmhistorie-Rheine“, in Zusammenarbeit mit dem Historiker und Leiter des LWL Medienzentrum für Westfalen Prof. Dr. Markus Köster, Monika Hoelzel als Koordinatorin des AK „GEDENKEN UND ERINNERN“ im Pressereferat der Stadt Rheine und Birgit Kösters als Leiterin der VHS in Rheine.

GEDENKEN UND ERINNERN_ Programmverlauf zur Veranstaltung Jud Süß_ bearbeitet

Begleitet wurde die Aufführung von Prof. Dr. Markus Köster, als Historiker und Leiter des LWL Medienzentrum für Westfalen in Münster, zu der an der Vormittagveranstaltung die gesamten Oberstufe der Euregio Gesamtschule Rheine teilgenommen hatte. Weitere 250 Besucher zählten wir zur Abendveranstaltung um 19:00 Uhr.

Die gemeinsame Abendveranstaltung

Die Besucher beider Veranstaltungen waren nach den Filmaufführungen betroffen und zeigten Verständnis dafür, dass dieser perfide Propagandafilm der Nazis nur mit Genehmigung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in Begleitung zugelassener Historiker der Öffentlichkeit vorgeführt werden darf. „Es ist ein Dokument der Unmenschlichkeit und eine Mahnung an die heutige Generation“, so beschrieb ein Besucher das von den Nazis gelobte „Meisterwerk“ während der Nachbesprechung.

Filme haben Macht. Sie bringen uns zum Lachen, sie berühren uns emotional oder nehmen uns mit auf eine spannende Reise. Der Film kann uns aber auch manipulieren und verführen. Alle 450 Gäste, die an diesem 29. Januar 2019 zur Veranstaltung in die VHS Rheine gekommen waren, hatten verstanden, warum wir diesen Film 74 Jahre nach Kriegsende erneut aufgeführt haben. Damals hat der sich selbst ernannte Propagandaminister Josef Goebbels den Film als Waffe benutzt. Die Tonart, die heute vielfach im Netz online als Hassbotschaft verbreitet wird, ist vergleichbar mit der im Film „Jud Süß“. „Seid wachsam in der Gesellschaft, in der wir leben und lasst euch nicht verführen“, war die Botschaft der Organisatoren dieser Veranstaltung an alle Teilnehmer.

Herzlichen Dank für ein Jahr mit viel Engagement, Herzblut und tollen Veranstaltungen

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Wieder nimmt ein Jahr sein Ende und es ist an der Zeit anzuhalten, sich umzuschauen und für die vertrauensvolle Zusammenarbeit Danke zu sagen.
Im 14. Jahr in Folge versenden wir vom Metropoli-Team Weihnachtskarten mit Motiven zu aktuellen Projekten westfälischer Regionalgeschichte, oder wir haben das Glück wie in diesem Jahr und dürfen ein gemaltes Kunstwerk mit einem Motiv aus der Rheiner Stadtgeschichte verwenden. Diesmal ist es der Marktplatz, gemalt vom Künstler Siegfried Piechowski. Das Motiv lädt zum Verweilen ein. Wer unsere Region kennt, der weiß, dass zum Beispiel der sogenannte „Kalte Markt“ in Rheine zu einer der Traditionen gehört, die seit Generationen in jedem Jahr direkt vor Weihnachten stattfinden. Besucher kommen von weit her.

Das Besondere zur Weihnachtskarte in diesem Jahr ist, dass wir Rückmeldungen bekommen mit Erzählungen zu Erlebtem auf dem Rheiner Marktplatz. Die Gemeinschaft, das Marktleben und die Geschäfte drumherum sind es, die Erinnerungen wecken.

Stadtgeschichte aufarbeiten und am Leben erhalten wird gebraucht, und so danken wir der Familie um Siegfried Piechowski, dass wir dieses schöne Motiv verwenden durften und zeitgleich vielen Anderen damit Freude bereitet haben. Dass passt zu Weihnachten!

Weihnachtskarte mit Markt und St. Dionysius Rheine von Siegfried Piechowski

Karikatur / Bleistiftzeichnung: Heinz Schulte

Weitere Bilder von Siegfried Piechowski finden sie bei Facebook: facebook.com/Siegfried-Piechowski Tel:02551 9197601
oder bei: https://m.facebook.com/story.php

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